Europäische Schule Saarland in Saarbrücken-Malstatt offiziell eröffnet

(Pressemitteilungen) Übergangsstandort für 1,2 Millionen Euro saniert – Weitere Investitionen geplant

Dazu teilt der Regionalverband Saarbrücken mit: „Die Europäische Schule Saarland wurde an ihrem Übergangsstandort in Saarbrücken-Malstatt offiziell eröffnet. Den feierlichen Anlass begleiteten unter anderem der Ministerpräsident des Saarlandes, Tobias Hans, Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot, Regionalverbandsdirektor Peter Gillo und der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Saarbrücken, Uwe Conradt. Die Europäische Schule steht als öffentliche Schule allen interessierten Eltern und ihren Kindern offen. Zum Start haben sich 40 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Diese verteilen sich auf jeweils zwei erste und zwei fünfte Klassen. Das Ziel der Schulausbildung ist das Europäische Abitur.

Schulträger und damit auch für den Umbau und die Ausstattung des Schulstandorts zuständig ist der Regionalverband Saarbrücken. Die Landeshauptstadt Saarbrücken hat die Aufgaben des Schulträgers für den Primarbereich an den Regionalverband, der bereits ursächlich für den Sekundarbereich zuständig ist, übertragen. Damit liegt die Wahrnehmung dieser Aufgaben in einer Hand. Der Arbeiter Samariter Bund stellt das Personal im Ganztagsbereich ab der Sekundarstufe und das Personal für den Hort und für die Schulsozialarbeit im Grundschulbereich. Ab dem nächsten Schuljahr erfolgt die Personalisierung der Schulsozialarbeit im Sekundarbereich.

Begonnen wurde mit den umfassenden Sanierungsarbeiten am Altbau des TGBBZ II im Dezember vergangenen Jahres. Für insgesamt 1,1 Millionen Euro wurden neben den üblichen Maler- und Bodenbelagsarbeiten komplett neue Toilettenanlagen installiert, IT-Verkabelung, Akustikdecken und Beleuchtung erneuert sowie die Fassade gestrichen. Hinzu kommt ein neu entstandener Schulhof im vorderen Bereich des Gebäudes, der neben Verweil- und Ruhezonen auch Spielgeräte für die Jüngeren bietet. Das Gebäude bietet derzeit zwölf vollausgestattete Klassenräume mit Smartboards oder interaktiven Tafeln, PCs und Dokumentenkameras. Für die Digitalisierung wurden zusätzlich rund 100.000 Euro investiert. Und damit sind die Baumaßnahmen noch nicht beendet, denn die Europäische Schule Saarland wird am Übergangsstandort zunächst sukzessive weiter wachsen. Neben dem Altbau wird der rückwärtige Erweiterungsbau des TGBBZ II schrittweise modernisiert. Insgesamt werden bis zum Abschluss rund 4,1 Millionen Euro investiert, die hälftig Regionalverband und Land tragen.“

Die Landeshauptstadt erläutert darüber hinaus zum Ereignis: `OB Conradt: „Ich freue mich, als Oberbürgermeister die Europäische Schule Saarland in Saarbrücken gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern zu eröffnen. Als Stadt im Herzen Europas können wir unseren Kindern hier eine mehrsprachige, moderne und hochwertige Ausbildung bieten – von der ersten Klasse bis zum Abitur.‟

Übergangsstandort für die Europäische Schule ist die Paul-Schmook-Schule in Malstatt. Die Landeshauptstadt hat die Aufgaben des Schulträgers für den Primarbereich an den Regionalverband übertragen, der auch schon für den Sekundarbereich zuständig ist. Damit liegt die Wahrnehmung dieser Aufgaben in einer Hand. Im Gegenzug beteiligt sich die Stadt anteilig an den Personal-, Betriebs- und Sachkosten.

„Früh wurde deutlich, dass Saarbrücken und das Saarland davon profitieren, wenn in der Landeshauptstadt eine Schule entsteht, die zu einem international anerkannten Abschluss führt. Denn wenn renommierte Fachkräfte hierher kommen, dann oft mit ihrer Familie. Und deren Kinder brauchen eine solche Schule. Dabei war für uns immer klar: Wir wollen keine Privatschule errichten, die mit teurem Schulgeld belegt nur Privilegierten vorgehalten wird. Wir wollten eine Schule konzipieren, die als einzige ihrer Art als öffentliche und frei zugängliche Schule das Bildungsangebot im Saarland erweitert. Und das ist uns gelungen. Darauf können wir alle – Land, Regionalverband und Stadt – stolz sein. Mein Dank gilt allen Initiatorinnen und Initiatoren, die diese Schule auf den Weg gebracht haben und sie auch weiterhin begleiten‟, so der Oberbürgermeister.´

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