LHS informiert – Krankschreibungen aller 28 bislang untersuchten Feuerwehrleute bestätigt

(Pressemitteilung) Gesundheitsamt bestätigt Krankschreibungen aller 28 bislang untersuchten Feuerwehrleute – Weitere Untersuchungen stehen an – Stadt beantragt Sofortvollzug der Rückumsetzung Josef Schuns vorerst bis 23. April auszusetzen

Das Gesundheitsamt im Regionalverband Saarbrücken hat die Landeshauptstadt am Dienstagvormittag, 16. April, schriftlich darüber informiert, dass am gestrigen ersten Untersuchungstag 28 Feuerwehrleute amtsärztlich untersucht werden konnten. In dem Schreiben zum Zwischenstand der verwaltungsgerichtlich angeordneten Untersuchungen heißt es: „Für den ersten Untersuchungstag können wir mitteilen, dass sich bisher alle Krankschreibungen der untersuchten Klienten bestätigt haben.“ Das Gesundheitsamt hat darüber hinaus die Landeshauptstadt informiert, dass die amtsärztlichen Untersuchungen der weiteren Beamten noch bis zum Beginn der kommenden Woche andauern können.

Unter Einhaltung der vom Oberverwaltungsgericht des Saarlandes (OVG) gesetzten Frist (heute, 12 Uhr) hat die Landeshauptstadt auf Basis dieses Zwischenstandes beantragt, den Sofort-Vollzug der Rückumsetzung von Josef Schun vorerst bis Dienstag, 23. April, auszusetzen.

Sicherheit in Saarbrücken vorerst weiterhin gewährleistet

Die Sicherheit in Saarbrücken ist vorerst weiterhin gewährleistet. Die von der Landeshauptstadt eingeleiteten Maßnahmen aufgrund des außergewöhnlich hohen Krankenstandes bei der Berufsfeuerwehr haben sich bislang bewährt. Seit dem heutigen Dienstag, 16. April, ist die Feuerwache 1 wieder regulär mit allen Funktionen besetzt. Die Besetzung erfolgt über nicht krank gemeldete Beamte, die zum Teil aus dem Urlaub zurückgekehrt sind oder auf freie Diensttage verzichten. Diese Einsatzfähigkeit kann auch über die Oster-Feiertage sichergestellt werden. Ein regulärer Einsatzbetrieb der Berufsfeuerwehr wird aufgrund des hohen Krankenstandes vorerst aber weiterhin nicht möglich sein. Die Feuerwache 2 bleibt vorerst unbesetzt. Daher kann der Brandschutz nur mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr gewährleistet werden. 18 Ehrenamtliche der Freiwilligen Feuerwehr stehen dazu rund um die Uhr einsatzbereit zur Verfügung.

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz: „Ich möchte mich ausdrücklich nochmals bei allen Beteiligten für ihr Engagement bedanken – und ganz besonders bei den Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr. Das ist keine einfache Situation, umso höher ist ihr Einsatz zu bewerten.“

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