Saarbrücken eine der waldreichsten deutschen Großstädte

Landeshauptstadt Saarbrücken

(Pressemitteilung) Saarbrücker Umweltdezernent Thomas Brück zum Internationalen Tag des Waldes

Zum Internationalen Tag des Waldes, der seit Ende der 1970er Jahre jährlich am 21. März stattfindet, weist der Saarbrücker Umweltdezernent Thomas Brück auf die hohe Bedeutung des Waldes in Saarbrücken hin. „Die Verbindung von modernem und traditionellem Wissen ist der Schlüssel zum Erhalt gesunder Wälder. Dies ist eine der Kernbotschaften des Internationalen Tag des Waldes. Das spürt man im Saarbrücker Stadtwald, aber auch im Waldschutzgebiet ‚Urwald vor den Toren der Stadt‘.“

Saarbrücken verfügt über 46 Prozent Waldanteil

Saarbrücken ist eine der waldreichsten Großstädte in Deutschland. Werden die auf der Stadtfläche Saarbrückens gelegenen Waldflächen des Saarforst Landesbetriebes und die Flächen des Stiftswaldes addiert, beträgt der Waldanteil an der Gesamtfläche der Stadt rund 46 Prozent. Der Saarbrücker Stadtwald ist aus jedem Winkel der Stadt in rund 20 Minuten zu Fuß zu erreichen und gilt als grüne Oase der Landeshauptstadt. Der Stadtwald mit rund 2.100 Hektar Größe ist nach Forest Stewardship Council (FSC) und Naturland zertifiziert und wird seit 30 Jahren nachhaltig und naturnah bewirtschaftet. Jährlich wachsen 12.000 Festmeter Holz nach, rund 10.000 Festmeter werden geerntet.

Saarbrücken ist Modellregion im Projekt SpeicherWald

Saarbrücken ist Modellregion im Projekt SpeicherWald, einem Verbundprojekt zwischen dem Klima-Bündnis und dem NABU (Naturschutzbund Deutschland) e.V., das die Bedeutung von Wäldern ohne forstliche Nutzung darstellt. Modellhaft an Saarbrücken ist, dass die Stadt bereits 1997 ein Naturschutzgebiet  im Herzen des Saarkohlenwaldes ausgewiesen hat. Brück weiter: „Hier versanken vor vielen Millionen Jahren riesige Wälder in den sumpfigen Niederungen der saarländischen Urlandschaft und versteinerten zur energiereichen Kohle, die bis ins Jahr 2012 gefördert wurde. Bereits seit 22 Jahren kann auf einer Fläche von 1.000 Hektar wieder ein ‚Urwald‘ entstehen. Durch den Verzicht auf eine wirtschaftliche Nutzung des Rohstoffes Holz kann sich die Natur in der ihr eigenen Weise entfalten. Ganz langsam verändert sich das Erscheinungsbild des Waldes hin zu einem Naturwald, an der die Saarbrücker teilhaben können.“

Weitere Informationen: www.saarbruecken.de/stadtwald und www.speicherwald.de

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