Nimm was du kriegen kannst und gib nichts davon wieder zurück!

Unser Bericht über die Diätenerhöhung der Abgeordneten im Saar-Landtag und der darauffolgende Kommentar zum „falschen Kurs der Saar-Piraten“ hat den Marquis de Sud auf den Plan gerufen. Ein Gastautor, die im ganz eigenen Stil seine Sicht der Dinge zu Papier gebracht hat:

Nimm was du kriegen kannst und gib nichts davon wieder zurück!

Uns deucht, dieser Spruch des Piratenkapitäns Jack Sparrow dürfte hinlänglich bekannt sein. Umso verwunderlicher ist dann aber die Reaktion der erlauchten Wählerschaft auf die Nachricht hin, dass ebendiese Piraten getreu ihrem Wahlspruch handeln, wenn sie die Gelder annehmen, die dasselbe heuchlerische Gesinde, dass neben ihnen in dieser köstlichen Posse namens Parlament sitzt, ebenfalls bekommt?

Warum sollten wohl gerade Piraten darauf verzichten? Aber so ist das oft. Der Wähler, der ja fürderhin dafür bekannt ist, dass er am Ende der finanzpolitischen Nahrungskette steht, bekommt postwendend, oder eher posthum, das Billet dafür, dass er nicht so wie es von
1.Sitte
2. Anstand und
3.Tradition gefordert, eine der lange etablierten Betrügerkasten erwählt, sondern im vollen Bewußtsein des demokratischen Gedankens, den ausgetretenen alten Weg ignoriert hat. Köstlich, köstlich, köstlich, fürwahr.
Natürlich ist dieser Unsere Gedanke nichts weiter als wilde Spekulation. So wie Politik eben ist … reine Spekulation.

Bis auf die ebenso bekannte, wie erstaunlich weitläufig ignorierte Tatsache, daß es in der Politik nur um eines geht. Trivialerweise handelt es sich dabei, weder um die Menschen noch um die Umwelt, sondern bedauerlicherweise um unser in mühevoller Fron erworbenes Geld. Und damit beschreibt Er ausnahmsweise nicht nur Unsere Person, sondern selbstverständlich uns alle … mehr oder weniger.

Wie auch immer…dieser trivial-monetäre Zustand, den der durchschnittliche Polit-Betrüger an den Tag legt, kommt vor allem bei den Idealisten der betreffenden Kaste nicht besonders gut an. Die armen Idealisten … also wirklich.
Sind es doch die Idealisten, die weiterhin Gerüchte verbreiten, dass es in der Politik, geradezu ständig, mit rechten Dingen zugeht. So nun auch hier.

Wir haben die Diskussion um das Erhöhen der öffentlichen Bezüge der Mitglieder des Gildehauses verfolgt. Und haben Uns gefragt, wo ist hier in dieser Debatte bitteschön der Platz für die Mutter der Politik? Die Intrige!
Wutschauer durchrinnen Unser Geblüt, wenn wir an die in Intrigen der Kaste, in der Vergangenheit denken.

Wieder einmal nur Spekulation, aber durch die mehr als reichhaltigen Erfahrungen, die wir alle in der Vergangenheit mit den Machenschaften der Gilde sammeln konnten, sollte es Uns nicht wundern, wenn dies eine abgesprochene Maßnahme der etablierten Betrüger-Kasten war, um die Neuen und Jungen zu kompromittieren und in Verruf zu bringen.

Bedenkt man noch die unzählbaren gesellschaftlichen Verknüpfungen, unseres wirklich kleingeratenen Bundeslandes, wittert man doch schon die Intrige die hinter all dem steht. Die etablierten Gilden erhöhen die Bezüge und die Neuen müssen erklären warum sie dabei mitwirken. Die Folge davon ist, dass die Neuen aufgrund ihrer Unerfahrenheit mit Mütterchen Intrige, hilflos herumstottern, während die etablierten nach kurzer Zeit, nicht nur aus der Schußlinie sind, sondern gleichzeitig auch neue Grenzen ins Parlament urinierten.

Parbleu … ein diabolischer Plan! Zu spekulativ? Nun ja … vielleicht … oder vielleicht auch nicht? An der Realität vorbei? Ihr seid ja so süß, versucht diese Unschuld zu behalten. Die von der Gilde, haben immer Verwendung, für Menschen euren Gemüts. Interessiert euch alles nicht, die machen eh nur das, was sie wollen?
Na ja … wie heißt es doch so schön … die Ignoranten sind die Idealisten des eigenen Ichs. Nun, für´s erste….

Au Revoir Mesdames et Messieurs

Ihr Diener

Marquis de Sud

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