Landeshauptstadt führt Interessensbekundungsverfahren für Sommerstraßen 2026 durch

(Pressemitteilung) Ab sofort sind Vereine, Initiativen, Stadtteilbüros, Organisationen und sonstige engagierte Gruppen dazu eingeladen, sich bei Interesse an der Durchführung einer Sommerstraße beim Kulturamt der Landeshauptstadt zu melden.

Zu diesem Zweck steht ein entsprechendes Bewerbungsformular online unter www.saarbruecken.de/sommerstrassen zur Verfügung. Interessierte können auf diesem Weg ihre Ideen und Vorschläge bis Mittwoch, 31. Dezember, an die Veranstaltungskoordination des Kulturamts senden.

Inhalte der Interessensbekundung

In der Interessensbekundung sollten der vorgesehene Straßenabschnitt und der geplante Zeitraum beschrieben beziehungsweise genannt werden. Außerdem sollte sie erste Ideen zur Gestaltung und zur Einbindung lokaler Akteurinnen und Akteure sowie Angaben zur personellen Umsetzung enthalten.

Aufgaben der lokalen Koordination
Von Bewerberinnen und Bewerbern wird erwartet, die Sommerstraßen zu planen, die Koordination vor Ort zu übernehmen und das Projekt gemeinsam mit dem Kulturamt umzusetzen.

Zu ihren Aufgaben wird es insbesondere gehören, Vorschläge für geeignete Straßenabschnitte im Stadtteil zu machen, den geplanten Durchführungszeitraum anzugeben, Anwohnende, Gewerbetreibende, Organisationen und Gastronomiebetriebe zu informieren, zu sensibilisieren und einzubinden, Informationsveranstaltungen zu organisieren, Flyer oder Einladungen zur Bekanntmachung im Quartier zu verteilen und Ideen mit der Veranstaltungskoordination des Kulturamts abzustimmen.

Unterstützung durch die Landeshauptstadt

Der Fachbereich Veranstaltungskoordination des Kulturamts übernimmt die Gesamtkoordination. Außerdem unterstützt das Kulturamt bei der Abstimmung mit den zuständigen Behörden, bei allgemeinen organisatorischen Fragen, bei der Beantragung verkehrsrechtlicher Anordnungen sowie Genehmigungen und stellt auf Wunsch Gestaltungselemente wie Blumenkästen oder Sitzgelegenheiten zur Verfügung.

Über die Sommerstraßen
Sommerstraßen sind temporär verkehrsberuhigte oder gesperrte Straßenbereiche, die für eine begrenzte Zeit anders genutzt werden. So entstehen Orte, die Begegnung und nachbarschaftliches Miteinander fördern. Die Sommerstraßen bieten Raum für Aufenthalt, Gespräche, Spiel, Mitmachangebote und kreative Aktivitäten.

Vorrangig sind die Flächen für Anwohnerinnen, Anwohner und lokale Initiativen gedacht, die mit geplanten Aktionen oder spontanen Begegnungen das Straßenleben bereichern können. Ziel ist es, öffentlichen Raum neu zu denken und zugänglicher zu gestalten.

Weitere Informationen und Kontakt: Kulturamt der Landeshauptstadt Saarbrücken, Fachbereich Veranstaltungskoordination, E-Mail: veranstaltungskoordination@saarbruecken.de, Telefon: +49 681 905-1910, Internet: www.saarbruecken.de/sommerstrassen

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