(Pressemitteilung) „Bundesmittel zügig investieren„ – „Standort Dudweiler“ bietet „ideale Bedingungen„
Dazu wird weiter erklärt: >> Die CDU-Stadtratsfraktion Saarbrücken fordert das Land eindringlich auf, seiner Verantwortung für die Europäische Schule gerecht zu werden und die Finanzierung eines zukunftsfähigen Standorts endlich sicherzustellen.
„Die Europäische Schule ist keine x-beliebige Schule in Saarbrücken. Sie hat Strahlkraft für das gesamte Saarland und ist ein entscheidender Standortfaktor, um internationale Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Fachkräfte für unser Land zu gewinnen. Kinder können hier bereits ab der ersten Klasse mehrsprachig lernen und nach zwölf Jahren das Europäische Abitur erwerben – ein Angebot, das bundesweit nur wenige Standorte vorweisen können“, so die schulpolitische Sprecherin der CDU-Stadtratsfraktion, Christel Weins.
Seit 2021 befindet sich die Schule in einem provisorischen Standort in Malstatt, der mit hohem finanziellen Aufwand von Stadt und Regionalverband erweitert wurde. „Alle wussten von Anfang an, dass es sich um eine Übergangslösung handelt. Viel lieber würden wir die Mittel in einen zeitgemäßen Neubau investieren, der die Europäische Schule dauerhaft sichert. Dass das Land hier weiter auf Zeit spielt, ist nicht länger hinnehmbar“, betont Weins.
Nach Auffassung der CDU-Stadtratsfraktion bietet der Standort Dudweiler mit Campuslösung, bestehender Infrastruktur, Sportanlagen, hervorragender Verkehrsanbindung und Nähe zur Universität ideale Bedingungen. „Das Saarland hat in den vergangenen zehn Jahren 11.000 Industriearbeitsplätze verloren. Gleichzeitig entwickelt es sich in den Bereichen Informatik, künstliche Intelligenz, neue Materialien und Pharmaforschung zu einem international anerkannten Wissenschaftsstandort. Wer internationale Expertinnen und Experten ins Land holen will, darf bei der Europäischen Schule nicht weiter zaudern“, unterstreicht Alexander Keßler, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion.
„Es wird höchste Zeit, dass das Land Farbe bekennt. Eine weitere Phase des Hinhaltens können sich weder die Stadt noch das Land leisten. Jetzt, wo dem Land über die Bundesmittel deutlich mehr Geld zur Verfügung steht, kann auch die Finanzlage nicht mehr als Entschuldigung herhalten, mit der sich das Land aus deiner Verantwortung und seiner Zusage ziehen kann“, so Keßler abschließend. <<
