Stadtpolitik – Wildschweine im Stadtgebiet

(Pressemitteilung) CDU-Stadtratsfraktion beantragt Sachstandsbericht von der Verwaltung

Dazu wird erklärt: >> Seit über einem Jahr häufen sich Meldungen von Bürgerinnen und Bürgern über Wildschweinsichtungen in Wohngebieten – verbunden mit teils erheblichen Schäden an Gärten und Grünflächen. Es kam auch immer wieder zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr. Besonders betroffen sind die an das Almet angrenzenden Stadtteile St. Arnual, Winterberg, das Tiroler Viertel und der Franzenbrunnen, aber auch der Eschberg. Nach Auffassung der CDU-Stadtratsfraktion ist insbesondere im Bereich der Theodor-Heuss-Straße – der einzigen Zufahrt zum Klinikum Winterberg – dringender Handlungsbedarf geboten, um die Gefahren durch Wildwechsel zu reduzieren.

Die hohen Abschusszahlen im vergangenen wie auch im laufenden Jagdjahr zeigen deutlich: Die Population der Wildschweine wächst. „Jetzt gilt es, die engagierte Arbeit der Jäger durch geeignete Maßnahmen auf städtischen Flächen zu unterstützen, damit die Situation für die Bürgerinnen und Bürger spürbar verbessert wird – selbstverständlich unter Berücksichtigung des Tierwohls“, erklärt Stadtverordneter Marcel Rausendorff. „Ein erster Schritt muss dabei das sogenannte Mulchen sein, also das Entfernen von Verbuschungen an den Grenzen der Wohngebiete, die den Tieren immer wieder als Rückzugsorte dienen.“

Die CDU möchte wissen, welche städtischen Flächen für solche Maßnahmen vorgesehen sind und wie auch private Eigentümer einbezogen werden können. Zudem soll die Verwaltung darlegen, wie weit die Abstimmungen mit dem Land als oberer Jagdbehörde zum geplanten Einsatz von Lebendfallen fortgeschritten sind und ob die geäußerten Bedenken der Jägerschaft hierbei berücksichtigt werden.

„Die Nutzung solcher Fallen stößt bei den Pächtern der Jagdreviere nicht unbedingt auf Zustimmung. Gerade im Hinblick auf den Einsatz im direkten Umfeld von Wohngebieten und auf die tatsächliche Wirksamkeit bestehen erhebliche Zweifel. Aus dem Bericht der Verwaltung werden wir als CDU dann die nötigen Rückschlüsse ziehen, und über mögliche weitere Maßnahmen beraten“, so Rausendorff abschließend. <<

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