(Pressemitteilung) Durch attraktive Pauschaltarife neue Impulse für Handel und Gastronomie setzen.
Mit der Rückübernahme mehrerer Parkhäuser von Q-Park durch die städtische Gesellschaft KBS hat die Landeshauptstadt Saarbrücken nach 26 Jahren wieder die Chance, die Rahmenbedingungen für Parken in der Innenstadt selbst zu gestalten. Die CDU-Stadtratsfraktion sieht darin die Möglichkeit, durch attraktive Pauschaltarife neue Impulse für Handel und Gastronomie zu setzen.
„Parken in einer Großstadt hat seinen Preis. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass die Rückübernahme der Parkhäuser bessere Sauberkeit bringt. Es ist absolut richtig, dass die Parktarife zunächst so fortgeführt werden sollen, wie sie derzeit sind. Man muss erst sehen, was reinkommt, bevor man die nächsten Schritte überlegen kann. Wir sollten allerdings die Chance nutzen, perspektivisch die Einführung von neuen Tarifen zu prüfen . Ziel ist es, das Parken in der Stadt zu Randzeiten und am Wochenende attraktiver zu machen. Das wäre eine klare Stärkung der City”, so Alexander Keßler, Fraktionsvorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion.
Konkret könnte das heißen:
- Afterwork-Feierabendtarif an Werktagen: Ab 18 Uhr soll das Parken bis Mitternacht für eine Pauschale von 6 Euro möglich sein.
- Shoppingtarif am Samstag: Ab 16 Uhr soll ein einheitlicher Tarif von 8 Euro bis Mitternacht gelten.
- Sonntagstarif: Ganztägiges Parken für 7 Euro
„Solche Tarife schaffen einen deutlichen Anreiz, seinen Feierabend in der Innenstadt zu verbringen oder auch nach dem Einkaufsbummel samstags nachmittags noch in der Stadt etwas zu essen oder zu trinken. Dadurch würden Handel und Gastronomie gestärkt, da Kunden ihren Innenstadtbesuch ohne ständigen Blick auf die Uhr genießen könnten”, erklärt Dr. Georg Ninaber-Malter, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion.
Der Beethovenplatz als Parkplatz steht für die CDU-Fraktion nicht zur Diskussion. „Zum einen läuft der Vertrag für den Beethovenplatz noch mehrere Jahre, und zum anderen wäre es ein vollkommen falsche Signal, mit den wichtigsten Parkplatz in der Innenstadt in eine Grünfläche umzuwandeln. Schon jetzt stehen auf dem Beethovenplatz viele alte Bäume, die wichtig für das Stadtklima sind. Das wollen wir nicht ändern”, so Keßler weiter.
Für die CDU sind solche Tarife aktives Standortmarketing. „Durch die Einführung dieser Tarife würde die Innenstadt noch attraktiver werden. Genau das ist unser Ziel. Daher kündigen wir bereits jetzt an, die Einführung zusätzliche Tarife im Laufe des nächsten Jahres durch die KBS prüfen zu lassen”, so Keßler abschließend.
