Rede zur Wiederwahl im Bezirksrat Dudweiler

(Danksagung zur Wiederwahl von Ralf-Peter Fritz)

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen im Bezirksrat, sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter unserer Vereine, Institutionen, der Verwaltung und unserer Bürgerschaft, heute ist für mich ein besonderer Tag.

Mit meiner Wiederwahl zum Bezirksbürgermeister von Dudweiler darf ich eine Aufgabe fortführen, die für mich nicht nur ein Amt, sondern eine Herzensangelegenheit ist. Ich danke Ihnen für das Vertrauen, das Sie mir erneut aussprechen. Dieses Vertrauen ist Verpflichtung und Ansporn zugleich. Dudweiler – ein liebens- und lebenswerter Stadtbezirk Unser Stadtbezirk ist lebendig, vielfältig, heimatverbunden und weltoffen. Dudweiler, mit Jägersfreude, Herrensohr und Scheidt, ist ein Ort, an dem man gerne lebt und arbeitet. Wir sind stolz auf unsere Geschichte, wir bewahren Traditionen, und gleichzeitig öffnen wir uns neuen Ideen. Dudweiler ist liebens- und lebenswert, weil hier die Menschen füreinander einstehen. Unsere Gemeinschaft ist unser größter Schatz. Unsere Vereine – das Herzstück der Gemeinschaft Besonders sichtbar wird das in unserer starken Vereinslandschaft.

Kaum ein Wochenende vergeht, an dem nicht ein Vereinsfest, ein Konzert, ein Wettkampf oder eine kulturelle Veranstaltung stattfindet. Unsere Vereine leisten nicht nur Freizeit- und Jugendarbeit, sie prägen das soziale Leben im Stadtbezirk. Deshalb habe ich ihre Anliegen in den letzten Jahren immer ernst genommen – und werde das auch in Zukunft tun. Ob Sportverein, Feuerwehr, Gesangverein, Kulturinitiative oder Sozialverband: Alle tragen dazu bei, dass Dudweiler bunt und lebendig bleibt. Kunst und Kultur als Klammer Eng verbunden mit der Vereinsarbeit ist die Kultur. Kunst und Kultur sind nicht das Sahnehäubchen, sondern ein wichtiger Bestandteil unseres Zusammenlebens. Sie fördern Begegnung, regen an, verbinden Generationen und Kulturen. Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Saarbrücken ist es uns gelungen, kulturelle Veranstaltungen in Dudweiler zu fördern und Räume für Kunst sichtbar zu machen. Dieses Engagement will ich ausbauen, denn Kultur bedeutet Identität und Lebensqualität. Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Saarbrücken Ohne die enge Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Saarbrücken könnten wir viele Projekte nicht stemmen. Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Verkehr, aber auch die Unterstützung für unsere Stadtteilzentren entstehen nur, wenn Stadt und Bezirk an einem Strang ziehen. Als Bezirksbürgermeister werde ich weiterhin die Stimme Dudweilers in Saarbrücken sein – laut, deutlich und konstruktiv. Denn Dudweiler verdient Aufmerksamkeit, Dudweiler verdient Mitgestaltung. Kooperation mit Sulzbach Ebenso wichtig ist die Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn. Mit Sulzbach haben wir in den letzten Jahren zahlreiche gemeinsame Themen diskutiert und bearbeitet. Die interkommunale Zusammenarbeit ist nicht nur pragmatisch, sondern auch ein Ausdruck guter Nachbarschaft.

Wenn wir gemeinsam über Stadtentwicklung, Integration oder Kultur sprechen, schaffen wir Synergien, von denen beide Seiten profitieren. Ich bin überzeugt: Die Zukunft der Region gestalten wir nicht in Abgrenzung, sondern in Kooperation. Städtepartnerschaften: Saint-Avold und Duttweiler (Pfalz) Ein weiterer, für mich ganz besonderer Bereich ist die internationale und interregionale Partnerschaftsarbeit. Unsere lebendige Freundschaft mit Saint-Avold in Lothringen ist seit Jahrzehnten ein Symbol für europäische Verständigung. Sie lebt durch Begegnungen von Schulen, Vereinen und Bürgerinnen und Bürgern. Gerade in Zeiten, in denen das europäische Miteinander nicht selbstverständlich ist, müssen wir diese Brücke pflegen. Darüber hinaus verbindet uns auch eine besondere Partnerschaft mit der Weinstadt Duttweiler in der Pfalz. Diese Freundschaft ist nicht nur durch gemeinsame Feiern und Begegnungen geprägt, sondern auch durch den Austausch von Ideen und durch die gegenseitige Wertschätzung. Hier zeigt sich: Partnerschaften sind mehr als Symbole. Sie sind gelebte Gemeinschaft über Grenzen hinweg. Es ist mein Ziel, beide Partnerschaften in den kommenden Jahren weiter zu intensivieren – und noch mehr Bürgerinnen und Bürger daran teilhaben zu lassen. Ordnung und Sauberkeit – ein bleibendes Thema Ein Thema, das in allen Gesprächen immer wieder angesprochen wird, ist Ordnung und Sauberkeit. Ich weiß, wie wichtig es den Menschen ist, dass Straßen, Plätze und Grünanlagen gepflegt sind. Das ist Ausdruck von Lebensqualität und Respekt vor dem öffentlichen Raum.

Wir haben Fortschritte erzielt, aber wir dürfen uns damit nicht zufriedengeben. Ich werde weiter darauf drängen, dass Ordnung und Sauberkeit sichtbarer werden – durch regelmäßige Pflege, durch stärkere Kontrollen, aber auch durch Bewusstseinsbildung in der Bürgerschaft. Projekte mit privaten und öffentlichen Trägern Viele Erfolge der letzten Jahre verdanken wir der guten Zusammenarbeit mit privaten und öffentlichen Trägern. Ob bei der Sanierung von Schulen, beim Bau neuer Kindergärten oder bei Quartiersprojekten – nur gemeinsam lässt sich Großes bewegen. Ich sehe den Bezirksbürgermeister auch als Netzwerker: als jemanden, der Partner zusammenführt, Gespräche ermöglicht und Brücken baut. Dieses Selbstverständnis wird auch meine weitere Amtszeit prägen. Ein Ansprechpartner für alle Mein Anspruch war es stets – und wird es auch künftig bleiben – Ansprechpartner für alle zu sein. Für Bürgerinnen und Bürger, die ein Anliegen haben. Für Gewerbetreibende, die Ideen oder Sorgen äußern. Für Vereinsvertreter, die Unterstützung suchen. Für alle demokratischen Parteien im Bezirksrat, die mitgestalten wollen. Und auch für Investoren, die hier Zukunft sehen. Offenheit, Dialogbereitschaft und Transparenz sind für mich Grundlagen des Amtes. Nur wenn wir miteinander reden, finden wir die besten Lösungen. Dank an meine Fraktion An dieser Stelle ist es mir ein wichtiges Bedürfnis, meiner Fraktion zu danken. Sie hat mich in den vergangenen Jahren immer unterstützt, gestärkt und getragen.

Politik ist Teamarbeit, und nur mit einer starken, verlässlichen Fraktion im Rücken kann man als Bezirksbürgermeister erfolgreich arbeiten. Ausblick Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir stehen gemeinsam vor wichtigen Aufgaben. Die Weiterentwicklung unserer Stadtteile, die Unterstützung der Vereine, die Pflege unserer Partnerschaften, die Sicherung von Ordnung und Sauberkeit – all das wird uns in den kommenden Jahren beschäftigen. Aber wir haben auch eine große Chance: Dudweiler kann und wird sich weiter positiv entwickeln. Ich möchte diese Entwicklung mitgestalten – mit Herz, Verstand und Tatkraft. Schlusswort Ich danke Ihnen allen, die mir heute erneut das Vertrauen ausgesprochen haben. Dieses Vertrauen ist für mich keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Verpflichtung. Eine Verpflichtung, für Dudweiler da zu sein – für die Menschen, die hier leben, arbeiten und sich engagieren. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Dudweiler ein liebens- und lebenswerter Stadtbezirk bleibt.

Lassen Sie uns die Chancen nutzen, die vor uns liegen. Und lassen Sie uns gemeinsam zeigen: Dudweiler hat Zukunft – und wir gestalten sie. Vielen Dank!

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