Landeshauptstadt stellt neues Wimmelbild zur Gemeinwesenarbeit vor

Landeshauptstadt Saarbrücken

(Pressemitteilung) Einrichtungen der Gemeinwesenarbeit präsentieren neuen Imagefilm

Die Einrichtungen der Gemeinwesenarbeit (GWA) in der Landeshauptstadt Saarbrücken haben einen neuen Imagefilm erstellt, bei dem die Landeshauptstadt die barrierefreie Umsetzung unterstützt hat. 

Der fünfzehnminütige Film, der von Produzent Jan-Luca Blaß gedreht wurde, zeigt die vielfältigen Unterstützungsangebote der acht Institutionen der Saarbrücker Gemeinwesenarbeit. Er verdeutlicht, wie Gemeinwesenarbeit die Infrastruktur einer Stadt prägt, nachhaltige Strukturen schafft und ausbaut. Seit über 50 Jahren setzen sich die GWA-Akteurinnen und -Akteure für vielfältige soziale Belange in verschiedenen Stadtteilen ein und gestalten das Zusammenleben in Saarbrücken aktiv mit.

Dabei haben sie ein besonderes Augenmerk auf die Barrierefreiheit des Films gelegt, damit auch Menschen mit Behinderung Zugang zum Inhalt erhalten. Er verfügt sowohl über Untertitel als auch über eine Übersetzung in Gebärdensprache.

Weitere Informationen zur Gemeinwesenarbeit in Saarbrücken sowie der Imagefilm stehen im Internet unter www.saarbruecken.de/gwa bereit.

„Gut leben im Stadtteil“: Stadt stellt neues Gemeinwesenarbeit-Wimmelbild vor

Das Amt für Gesundheit, Prävention und Soziales der Landeshauptstadt Saarbrücken hat zudem für die acht GWA-Einrichtungen in Saarbrücken ein neues Wimmelbild kreiert. Es trägt die Aufschrift „Gut leben im Stadtteil“ und bildet die vielfältigen Unterstützungsangebote für die Menschen in den einzelnen Stadtteilen ab. Der saarländische Illustrator Jürgen Schanz, bekannt von der Buchreihe „Das Saarland wimmelt“, hat das Wimmelbild gezeichnet.

Das Wimmelbild der Gemeinwesenarbeit ist an den einzelnen GWA-Standorten, in allen Kultur-und Lesetreffs in Saarbrücken sowie online unter www.saarbruecken.de/gwa erhältlich. Für Kinder gibt es online auch verschiedene Motive des Wimmelbildes zum Ausdrucken und Ausmalen.

Tobias Raab, Dezernent für Wirtschaft, Soziales und Digitalisierung: „Das neue Wimmelbild verleiht den unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen, die täglich die einzelnen GWA-Standorte im Quartier aufsuchen, ein Gesicht. Die acht Kacheln in 3D-Form stehen stellvertretend für die vielfältigen Arbeitsfelder und zahlreichen Unterstützungsangebote der Einrichtungen, die sich längst als integrativer Bestandteil innerhalb der Quartiere etabliert haben. Durch den erneuten gemeinschaftlichen Auftritt erhält die Gemeinwesenarbeit ein einheitliches Erscheinungsbild, welches die Identifikation und den Wiedererkennungswert bei den Saarbrückerinnen und Saarbrückern stärkt.“

Die drei Träger der GWA in Saarbrücken, der Caritasverband für Saarbrücken und Umgebung e.V., das Diakonische Werk an der Saar gGmbH und die Paritätische Gesellschaft für Gemeinwesenarbeit gGmbH: „Die Gemeinwesenarbeit in Saarbrücken ist ganz nahe an den Lebenswelten der Bürgerinnen und Bürger. Sie arbeitet immer partizipativ, unterstützt und begleitet, sie hilft und ermöglicht. Gemeinwesenarbeit zeichnet sich durch hohe Flexibilität und besonderes Engagement aus. Sie ist bestrebt, die Stadtteile, in denen sie tätig ist, in Wert zu setzen. Die GWA-Einrichtungen sind wichtige Pfeiler der Sozialpolitik in den Stadtteilen – wie gerade wieder im Rahmen der Flutkatastrophe.“  

Hintergrund
Die Gemeinwesenarbeit in Saarbrücken kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Seit 1974 haben sich aus verschiedenen Stadtteilen heraus acht GWA-Einrichtungen entwickelt, die unter der Trägerschaft des Caritasverbands für Saarbrücken und Umgebung e.V., des Diakonischen Werks an der Saar gGmbH oder der Paritätischen Gesellschaft für Gemeinwesenarbeit gGmbH stehen.

Zu diesen Einrichtungen zählen die Gemeinwesenarbeit Wackenberg (PÄDSAK e.V.), das BürgerInnen Zentrum Brebach, das Kontaktzentrum Folsterhöhe, die Stadtteilbüros Alt-Saarbrücken und Malstatt, die Gemeinwesenarbeit Burbach, die Zukunftsarbeit Molschd (ZAM) und die Gemeinwesenarbeit Dudweiler-Mitte. Die GWA dient Menschen, die meist mehrfach von Problemen betroffen sind, als niedrigschwellige Erstberatungsstelle vor Ort. Sie prägt die örtliche soziale Infrastruktur maßgeblich und schafft enge Verbundenheit und Identifikation mit den Quartieren.

Die Landeshauptstadt und der Regionalverband Saarbrücken fördern im Rahmen eines Förderwettbewerbs diese Arbeit im Stadtteil für einen Förderzeitraum von jeweils fünf Jahren.

Das Finanzierungsmodell der Gemeinwesenarbeit in Saarbrücken ist in dieser Form bundesweit einzigartig.

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