17. Juni – „Internationaler Tag der Müllabfuhr“

(Pressemitteilung) ZKE informiert über die Arbeit von Müllwerkerinnen und Müllwerkern

Anlässlich des internationalen „Tages der Müllabfuhr“ am Freitag, 17. Juni, macht der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) auf die Bedeutung der Arbeit von Müllwerkerinnen und Müllwerkern für die Lebensqualität in Saarbrücken aufmerksam.

ZKE-Werkleiterin Simone Stöhr: „Für viele ist eine geregelte Müllentsorgung selbstverständlich und nicht aus dem Alltag wegzudenken. Diese wichtige und systemrelevante Leistung wird jedoch nur durch das Engagement der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglicht. Für eine lebenswerte Stadt sind sie täglich, trotz hoher körperlicher Belastung und häufig erschwerter Straßen- und Wetterverhältnisse, unermüdlich im Einsatz. Das verdient Respekt und sollte nicht nur am ‚Tag der Müllabfuhr‘ gewürdigt werden.“

So funktioniert die Müllentsorgung in Saarbrücken

Der ZKE leert Mülltonnen für Rest- und Bioabfall sowie Papier. Auch öffentliche Wertstoffcontainer für Glas, Papier und Altkleider leert der städtische Eigenbetrieb. Die Abfuhr der Gelben Tonne für Leichtverpackungen übernimmt die Arbeitsgemeinschaft Leichtverpackungen-Saarbrücken (ARGE-LVP), bestehend aus dem ZKE und der Abfallwirtschaftsgesellschaft Saarbrücken mbH (ASS). Sperrmüll nach Terminvereinbarung abzufahren gehört ebenfalls zu den Aufgaben des ZKE. Außerdem nimmt er Gefahrstoffe am Ökomobil und in den Wertstoffzentren an.

Rund 70 Müllwerkerinnen und Müllwerker, Fahrerinnen und Fahrer mit rund 15 Müll- und Sperrmüllfahrzeugen sowie weiteren Spezialfahrzeugen sorgen täglich für die ordnungsgemäße Abfuhr der anfallenden Abfälle. Jeder Müllwerker legt am Tag zwischen acht und zehn Kilometer zu Fuß zurück und bewegt durchschnittlich 800 Müllgefäße. Bis zu 20 Tonnen Abfall werden so täglich mit einem Fahrzeug gesammelt und zur Verbrennungsanlage Velsen oder zur Vergärungsanlage in Morsbach (nahe Forbach) zur Herstellung von Biogas transportiert. Diese körperlichen Höchstleistungen müssen auch bei extremen Witterungs- und Verkehrsverhältnissen erbracht werden.

Im Innenstadtgebiet wird beim Restabfall der so genannte Transportservice oder Vollservice ausgeführt. Das heißt, die Abfallgefäße werden am Standplatz abgeholt und vom ZKE-Personal wieder zurückgestellt, wenn sie entleert sind. In den nicht zur Innenstadt gehörenden Stadtteilen besteht nur Teilservice. In diesem Fall stellen die Hausbewohnerinnen und -bewohner die Abfallgefäße selbst an den Straßenrand, der ZKE entleert sie lediglich. Pro Jahr werden circa 30.000 Tonnen Hausmüll, 5.700 Tonnen Biomüll und 6.700 Tonnen Sperrmüll umweltgerecht entsorgt. In seinen Wertstoffzentren nimmt der ZKE außerdem Sperrmüll, Bauschutt, Baustellenabfälle, Kühl- und Elektrogeräte und viele weitere Abfälle sowie Wertstoffe entgegen.

Weitere Informationen zur Abfallentsorgung in Saarbrücken gibt es unter www.zke-sb.de/abfall.

Beitragsbild: ZKE

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