Stadtpolitik – Heutige Stadtratssitzung: FDP-Anfragen an die Verwaltung

(Pressemitteilung) Pingusson-Bau, Amazon Verteilzentrum und E-Scooter stehen auf der Agenda

Pingusson-Bau durchdacht sanieren
Die Fraktion unterstützt den Antrag zur Erhaltung des Pingusson Baus. Die Freien Demokraten möchten so die Wichtigkeit des Baus für das umliegende Stadtviertel unterstreichen und heben zugleich den kulturellen Wert des Gebäudes hervor.
Vor dem Hintergrund, dass Einigkeit darüber besteht, dass das Gebäude im Rahmen eines durchdachten und nachhaltigen Konzept erhalten werden soll hakt der FDP-Fraktionsvorsitzende, Helmut Isringhaus bei der Verwaltung nach: „In der heutigen Stadtratssitzung werde ich mein Anfragerecht nutzen, um zu erfahren, ob die Stadtverwaltung mit der Landesregierung zum Erhalt des Gebäudes im Gespräch steht. Wir brauchen endlich Klarheit, wie man in nächster Zeit mit dem Pingusson-Bau umgehen will. Insbesondere für die Entwicklung des Stadtteils Unteres Alt-Saarbrücken wird der Komplex in den nächsten Jahren von großer Bedeutung sein.“

Neben dem Pingusson Gebäude adressieren die FDP Stadtratsmitglieder noch weitere Themen an die Verwaltung. 

Auswirkungen auf die Landeshauptstadt durch Amazon-Zentrum in Völklingen 
Tobias Raab, Mitglied im Wirtschaftsausschuss, greift die Meldung auf, nachdem Amazon ein neues Verteilerzentrum in Völklingen ansiedeln wird. „ Selbst wenn das Zentrum in Völklingen gebaut wird, muss sich die Verwaltung Gedanken darüber machen, wie die Verkehrssituation im Saarbrücker Raum dadurch beeinflusst wird. Gerade am Nadelöhr A620 wird man hinsichtlich einer möglichen Mehrbelastung Lösungen finden müssen. Weiterhin merkt Raab an, dass ein enger Austausch mit der Stadt Völklingen deshalb unerlässlich sei. Außerdem wolle er herausfinden, ob die Stadt von Amazon selbst angefragt wurde und womöglich den Zuschlag nicht erhalten hat. Falls dem so wäre, so Raab, müsse man das Konzept für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Saarbrücken überdenken.

Umfassendes E-Roller Konzept vorlegen
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Hermann Simon wird die Verwaltung hinsichtlich dem Umgang mit E-Scootern im Stadtgebiet befragen. „Unserer Meinung nach werden E-Scooter einen Beitrag zur Mobilität der Zukunft beitragen. In vielen Städten in Deutschland werden die Roller angeboten, allerdings sehen wir in Saarbrücken noch keine Bewegung. Wir möchten wissen, ob es konkret Anfragen an die Stadt gibt und wie viele es sind. Außerdem fordern wir von der Verwaltung ein Konzept, das den unterschiedlichsten Problemen der Nutzung der E-Scooter Rechnung trägt.“ Herman merkt an, dass die Verwaltung von verstopften Gehwegen über mögliche Sperrzonen und erweiterte Sicherheitsmaßnahmen für die Fahrer alle Aspekte in Betracht ziehen und ein schlüssiges, zukunftsfähiges Rahmenwerk vorlegen müsse.

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