Stadtpolitik – Grüne Spitzenkandidatin Barbara Meyer-Gluche fordert: Urwald vor den Toren der Uni

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(Pressemitteilung) Grüne wollen zweiten „Urwald vor den Toren der Uni“

Wald um die Uni soll zur Förderung des Natur- und Artenschutzes sowie der Lebensqualität der Saarbrückerinnen und Saarbrücker geschützt werden und als Alleinstellungsmerkmal für den Forschungsstandort etabliert werden

Vor dem Hintergrund des internationalen Tages des Artenschutzes am vergangenen Sonntag fordert die Grüne OB-Kandidatin einen zweiten Urwald für Saarbrücken. Er soll sich auf einen Raum rund um die Uni erstrecken. Am Sonntag, den 24.2., haben sich die Grünen in Saarbrücken gemeinsam mit der örtlichen Bürgerinitiative Pro Dudweiler Wald, dem Umweltstaatssekretär a.D., Klaus Borger, sowie vielen Interessierten vor Ort ein Bild gemacht.

Foto: B. Meyer-Gluche, 2019

Die Idee soll gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt werden. Hierzu erklärt die OB-Kandidatin und grüne Spitzenkandidatin Barbara Meyer-Gluche:

„Der Urwald vor den Toren der Stadt ist ein Erfolgsmodell. Wir wollen einen zweiten Urwald vor den Toren der Uni. Der Wald rund um die Uni ist ein Schatz und enthält eine Vielzahl an schützenswertem Laubbaumbestand. Trotzdem wurde gerade in der jüngsten Vergangenheit dort vermehrt abgeholzt. Statt der wirtschaftlichen Nutzung des Waldes muss der Schutz im Vordergrund stehen – für den Natur-, Arten- und Klimaschutz.“

Die Forderung steht auch im Zusammenhang mit der Ansiedlung des Helmholtz Instituts an der Uni.
„Wir stellen uns explizit nicht gegen die Ansiedlung des Instituts an der Uni. Bevorstehende notwendige Eingriffe in die Natur müssen aber auf ein Minimum beschränkt sein. Insofern soll die Ausweisung eines Urwalds auch als politische Ausgleichsmaßnahme für die Ansiedlung des Helmholtz Instituts an der Uni dienen. Darüber hinausgehende Pläne zur weiteren Erschließung des Uni-Waldes in der Zukunft würden verhindert. Ein Urwald rund um die Uni wäre vor allem auch ein Alleinstellungsmerkmal für den Forschungsstandort. Mit dem CISPA und dem Helmholtz-Institut wird der Forschungsstandort Saarbrücken weiter aufgewertet. Wir wollen der erste Forschungsstandort auf Spitzenniveau in einem Urwald sein und dies entsprechend vermarkten.“, so Meyer-Gluche.

Ein zweiter Urwald vor den Toren unserer Uni würde darüber hinaus aber auch die Lebensqualität der Saarbrückerinnen und Saarbrücker steigern und wäre ein Standortfaktor für unsere Stadt.

Meyer-Gluche: „Saarbrücken fehlt es an Grünflächen in der Stadt. Für Gewerbe und Wohnen werden nach wie vor Grün- und Waldflächen geopfert. Wir wollen eine Grünflächenstrategie für die Stadt, die auf den Erhalt und die Rückgewinnung von Grün setzt. Der Schutz des Waldes um die Uni ist ein Teil hiervon. Grün- und Waldflächen machen die Aufenthaltsqualität in Saarbrücken aus. Die Nutzung des Urwalds soll den Bürgerinnen und Bürgern zur naturgebundenen Erholung dienen, wie es im bewährten Konzept des bereits existierenden Urwalds realisiert ist.“

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