Radwegkontrollen in den kommenden Wochen auch in den Saarbrücker Stadtteilen

(Pressemitteilung) Landeshauptstadt kontrolliert verstärkt auf Radwegen

Die städtische Verkehrskontrolle überprüft in den kommenden Wochen schwerpunktmäßig die Radwege in der Saarbrücker City. Zusätzlich kontrolliert die Fahrzeugstreife der Verkehrsüberwachung auch in den Stadtteilen, ob die Radwege frei von Fahrzeugen sind.

Bürgermeister Ralf Latz: „Sicherheit im Straßenverkehr ist den Bürgerinnen und Bürgern ein wichtiges Anliegen. Rücksichtsloses Falschparken auf Radwegen ist ein Problem, mit dem wir im gesamten Stadtgebiet zu tun haben. Dagegen gehen wir nun rechtzeitig vor Beginn des Frühjahres mit den Schwerpunktaktionen vor. Wer Park- und Halteregeln auf rücksichtslose Weise missachtet und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet oder behindert, muss damit rechnen, dass die Stadt sein Fahrzeug abschleppt.“ Im vergangenen Sommer und Herbst hatten sich Bürgerinnen und Bürger gehäuft über falschparkende Fahrzeuge auf Radwegen beschwert.

Falschparkern droht ein Verwarngeld und Abschleppen

Nicht nur Falschparker auf den „verpflichtenden Radwegen“, also diejenigen mit einer durchgezogenen Linie, sondern auch solche auf Radschutzstreifen sind immer wieder Gegenstand massiver Bürgerbeschwerden. Die Verkehrsüberwachung sanktioniert diese Vergehen in der Regel mit einer Ordnungswidrigkeitsanzeige, die zu einem Verwarngeld von bis zu 30 Euro führen kann. Außerdem lässt die Landeshauptstadt behindernd parkende Fahrzeuge im Rahmen des rechtlich Möglichen abschleppen. Dadurch drohen den Fahrern nicht nur ein höheres Bußgeld, sondern zusätzlich auch die Abschleppkosten.

Die Schwerpunktionen finden ergänzend zu den routinemäßigen Kontrollen statt. Im vergangenen Jahr hatte die städtische Verkehrskontrolle mehr als 400 Verfahren eingeleitet, weil Radwege in der Landeshauptstadt zugeparkt waren.

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