Für mehr Sauberkeit in Saarbrücken

(Pressemitteilung) ZKE lässt ab 1. Februar Abladeplätze für wilden Müll durch privaten Sicherheitsdienst überwachen

Der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) lässt ab Freitag, 1. Februar, Orte im gesamten Stadtgebiet, an denen häufig wilder Müll abgelagert wird, durch einen privaten Sicherheitsdienst überwachen.

Im Rahmen der städtischen Kampagne „Sauber ist schöner. Aus Liebe zu unserer Stadt.“ verfolgt der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) bereits seit 2007 illegale Müllablagerungen. Seit Mitte 2018 kontrollieren zusätzlich zwei Außendienstmitarbeiter des ZKE, die sogenannte „Umweltstreife“ regelmäßig Straßenzüge, in denen vermehrt illegal Müll entsorgt wird und leiten Bußgeldverfahren gegen die Verursacher ein.

„Mit der Überwachung der Problemstellen kommt der ZKE dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger nach stärkeren Kontrollen und Ahndung der Verursacher nach. Wir hoffen, dass wir die Stadtsauberkeit so nachhaltig verbessern und damit Kosten einsparen können“, erklärt ZKE-Werkleiter Bernd Selzner.

Die Überwachung einzelner Problemstellen ist sehr zeitintensiv. Um Verursacher wilder Müllablagerungen zu stellen, müssen Mitarbeiter überwiegend in den Abend- und Nachtstunden über einen längeren Zeitraum in Sichtweite der Ablagerungsplätze ausharren. Der Sicherheitsdienst wird zu Zeiten eingesetzt, in denen eine Kontrolle durch den KOD und die Umweltstreife des ZKE aus personellen Gründen nicht erfolgen kann.

Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes observieren an drei Tagen in der Woche, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden, Problemstellen wie zum Beispiel Standplätze für Glas-, Papier-, und Altkleidercontainer. Verursacher von wilden Müllablagerungen machen sie auf ihre Vergehen aufmerksam. Im Falle einer Ordnungswidrigkeit bringen sie diese beim Ordnungsamt zur Anzeige.

Die Überwachung der Problemstellen soll vorerst auf Probe in einem Zeitraum von einem Monat erfolgen. Damit will der städtische Entsorger testen, ob sich dadurch die Verschmutzungen tatsächlich verringern. Dies wird der ZKE an den betreffenden Stellen beobachten und entsprechend bewerten.

Hintergrund

An Containerstandorten, aber auch an anderen Stellen im gesamten Stadtgebiet kommt es immer wieder zu starken Verschmutzungen durch illegale Ablagerungen von Rest- und Sperrmüll, Elektrogeräten oder sogar Schadstoffen wie zum Beispiel Altöl. Die aufwändige Entsorgung dieser Ablagerungen kommt alle Saarbrücker teuer zu stehen. So beliefen sich die Kosten für die Entsorgung wilden Mülls im Jahr 2017 auf rund 240.000 Euro.

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