Landeshauptstadt verlängert Ausstellung zur NS-Militärjustiz im Saarbrücker Rathaus

(Pressemitteilung) Wanderausstellung zur NS-Militärjustiz im Rathaus wird verlängert

Die Landeshauptstadt Saarbrücken verlängert wegen des regen Publikumsinteresses die Wanderausstellung „Was damals Recht war… – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht“ im Rathaus St. Johann bis einschließlich Freitag, 23. Februar.

Die Ausstellung im Hauberrisser Saal zeigt, wie Unrecht und Willkür den Alltag der Wehrmachtjustiz kennzeichneten und tausende Männer und Frauen, Soldaten und Zivilisten der Unrechtsjustiz zum Opfer fielen. Sie verloren ihr Leben, gebrandmarkt als Deserteure, so genannte Wehrkraftzersetzer oder Volksschädlinge. Darüber hinaus werden in der Ausstellung Militärrichter porträtiert, ihr Handeln im System und ihre Karrieren nach 1945 beleuchtet.

Besucherinnen und Besucher können sich die Ausstellung montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 18 Uhr anschauen. Der Eintritt ist frei. Schulklassen und Gruppen können auch Führungen durch die Ausstellung mitmachen. Dazu ist im Vorfeld eine Anmeldung erforderlich – telefonisch unter der Nummer + 49 681 905-4904 oder per E-Mail an christel.drawer@saarbruecken.de.

Weitere Informationen

Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas mit Sitz in Berlin hat die Ausstellung konzipiert und organisiert. Kooperationspartner vor Ort ist die Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes. Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm stehen unter www.saarbruecken.de/hauberrisser-saal und unter www.stiftung-denkmal.de unter der Rubrik „Ausstellungen“ zur Verfügung.

 

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