Landeshauptstadt Saarbrücken setzt Ausbau barrierefreier Haltestellen fort – auch in Dudweiler

(Pressemitteilung) Landeshauptstadt setzt Ausbau barrierefreier Haltestellen fort und investiert 900.000 Euro

Die Landeshauptstadt Saarbrücken baut auch 2018 wieder Bushaltestellen im Stadtgebiet barrierefrei um. Der Ausschuss für Bau, Verkehr und Freiraum wurde am Mittwoch, 24. Januar, über die Vergabe eines Planungsauftrags für die behindertengerechte Umgestaltung der Bushaltestelle Hirtenwies in Alt-Saarbrücken informiert. Der Umbau beginnt voraussichtlich im Herbst.

Zurzeit laufen bereits Bauarbeiten an der Bushaltestelle Kreuzfeldstraße in Ensheim, die bis Mitte Februar abgeschlossen sein sollen. In der Fenner Straße in Klarenthal werden im Moment fünf Haltepunkte behindertengerecht umgebaut. Mitte des Jahres sollen sie fertig sein. Die Arbeiten erfolgen zeitgleich mit der Sanierung der Fenner Straße.

Im Laufe des Jahres sollen noch folgende Haltestellen barrierefrei umgebaut werden:

·    Hansahaus (Haltepunkt Stengelstraße), Alt-Saarbrücken

·    St. Avolder Straße, Alt-Saarbrücken

·    Lisbet-Dill-Straße, Dudweiler

·    Guckelsberg (zwei Haltepunkte), Dudweiler

·    Tabaksweiher, St. Arnual

·    Am Versorgungshaus in Richtung Bellevue, Alt-Saarbrücken

·    August-Müller-Straße, Pfählerstraße, Ottenhausen (vier neue Haltepunkte), Gersweiler

·    Hansahaus (Haltepunkt Eisenbahnstraße), Alt-Saarbrücken

Gegen Jahresende sollen außerdem die beiden Haltepunkte der Haltestelle Am Stadtgraben von der Wilhelm-Heinrich-Brücke an den Stadtgraben verlegt werden.

Für die genannten Arbeiten plant die Landeshauptstadt mit Kosten von insgesamt rund 900.000 Euro. Alle aufgeführten Maßnahmen werden vom Land beziehungsweise vom Bund bezuschusst.

Bei allen Projekten wird ein Niederflurbusbordstein mit einer Höhe von 18 Zentimetern gebaut, um Personen mit eingeschränkter Mobilität den Einstieg in den Bus zu erleichtern. Außerdem werden sogenannte Leitelemente in den Bordstein eingefügt. Diese Rippenplatten heben sich einerseits durch einen farblichen Kontrast von der Umgebung ab und sollen dadurch sehbehinderten Personen helfen, den Zugang zum Bus zu finden. Andererseits sind sie durch ihre Rippenstruktur für Menschen mit Blindenstöcken ertastbar.

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