Dudweiler Statt-Theater´s musikalische Krimi-Komödie hat Premiere

(Pressemitteilung)TOT, ABER GLÜCKLICH – LUCKY STIFF ist eine temporeiche musikalische Krimi-Komödie. Premiere ist im Bürgerhaus Dudweiler, Am Markt 115, am 2. September 2017 um 20:00 Uhr. Weitere Termine sind 3., 9., 10. September und 7., 8., 14. Und 15. Oktober 2017, samstags jeweils um 20:00 Uhr, sonntags um 18:00 Uhr.

Karten gibt es überall, wo es Proticket gibt, in Dudweiler bei Papier Meiser, darüber hinaus im Vorverkauf der Saarbrücker Zeitung, des Wochenspiegels, des SR und allen Proticket-Vorverkaufsstellen.

Inhalt:

Harry Witherspoon, ein trostloser Schuhverkäufer in einem ebensolchen Londoner Vorort, wird aufgeschreckt durch das Testament seines Onkels, von dem er bis dato nichts wusste. Er erbt sechs Millionen Dollar, aber nur, wenn es ihm gelingt, Onkels skurrilen letzten Willen zu erfüllen: Er soll eine Woche Urlaub in Monte Carlo machen, allerdings mit dem hübsch einbalsamierten Onkel im Rollstuhl. An einen erholsamen Urlaub mit Leiche ist dabei nun nicht zu denken. Denn in Monte Carlo haben es noch andere auf die sechs Millionen abgesehen.

Annabel, die biedere Abgesandte des Brooklyner Hundeasyls, überwacht Harry auf Schritt und Tritt, denn sie schnappt sich die Millionen, wenn Harry versagt. Mafia-Braut Rita, Onkels Geliebte zu Lebzeiten, samt ihrem ängstlichen Bruder Vinnie, machen ebenfalls Jagd auf den Erben. Und nicht zuletzt der seltsam freundliche Luigi, sie alle torpedieren Harrys Versuche, nach erfolgreicher Reise das Erbe einzustreichen.

Dieser irre Plot ist nicht die einzige Herausforderung in der 38. Produktion des Dudweiler Statt-Theaters. Was für ein Glück war es da, Musiker zu finden, die sich an die anspruchsvolle Partitur heranwagen wollten. Mit Markus Ehrlichs „Flexibler Eingreiftruppe“ wurde per „saarländischer Lösung“ die Berliner Jazzcombo gefunden, die mit atmosphärischen Vibraphon- und Saxophonbetonten Songs den wunderschön leichten Soundtrack einspielte, „der die Handlung punktgenau apostrophiert, manch rhythmisches Ausrufezeichen setzt und auch romantischen Gefühlen folgt“ (Badisches Tagblatt).

Gleichzeitig müssen alle Darsteller die filmschnell wechselnden Szenen aufbauen, bespielen, abbauen und das Kostüm wechseln. An einen Gang in die Theaterkantine ist nicht zu denken! Aber genau deshalb besticht das Musical in bester Screwball-Revolver-Komödien-Manier. Mit makabrem britischen Humor hat sie alles zu bieten, was eine Off-Broadway-Produktion erwarten lässt: Eine flotte Geschichte mit schrägen Charakteren, skurrilen Einfällen und überraschenden Wendungen.

Zum guten Schluss gibt’s sogar ein Happy End, für den ein oder anderen…


Hintergrund:

Das kleine, aber feine Musical ist ein Gegenentwurf zum opernhaften Charakter der aktuellen Broadway-Musicals. Die Autoren Stephen Flaherty (Musik) und Lynn Ahrens (Buch / Liedtexte)) fanden die Vorlage 1983 in dem Buch ‚The Man Who Broke the Bank at Monte Carlo‘ von John Michael Butterworth, einem englischen Comic-Buch-Autor. Dies bestimmte auch den Comic-hafte Stil und schnellen Wechsel der Premiere 1988 am Off-Broadway im Playwrights Horizon, New York (USA) Wolfgang Adenberg zeichnet für die deutschen Songtexte verantwortlich. Holger Hauer hat die Dialoge ins Deutsche übersetzt und 1998 die deutsche Erstaufführung in der Alten Feuerwache inszeniert.

Es spielen in wechselnder Besetzung:

Julia Conrad, Hatto Erhardt, Petra Crauser-Sauer, Robert Hartmann, Marie Harz, Christian Marc Klein, Simon Kliebenstein, Jan A. Kutscher, Bärbel Maria Ludwig, Tanja Malcharek, Rita Malcharek Birgit Meier, Dieter Meier, Felix Riedel, Lena Sauer, Sonja Schuler, Heike Sutor und Ralf Westermann. Regie führt Jan Alexander Kutscher.

Markus Ehrlichs Flexible Eingreiftruppe hat das Playback eingespielt. Markus Ehrlich, Arrangements & Saxophon, Julius Heise, Vibraphon. Glockenspiel, Nikolai Scharnofske, E-Bass, Christian Tschuggnall, Schlagzeug, am Pult Johann „Ninja“ Seifert, aufgenommen wurde in Berlin in den  Bakermoon Studios ed bentley, gemischt bei SoundWerkStadt.

Bühnenbild: Sascha Bach, Robert Hartmann, Jan A. Kutscher, Dieter Meier. Musikalische Einstudierung: Christin Chun, Choreografie: Birgit Meier, Souffleuse: Petra Kutscher, Playback: Frank Kutscher, Licht: Michael Hell, Ton: Lea Brust und Jens Puhl.

 

 

 

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