Freie Demokraten: „Aus für Nauwieser Fest nicht einfach hinnehmen!“

Joost Raue, Tobias Raab und Gerd Kiefer von der Dudweiler FDP (Foto: Partei)

(Pressemitteilung)Raab: Stadt und Land müssen Ehrenamtler endlich von Bürokratie und Abgaben entlasten

Saarbrücken, den 30.01.2017 – Die Freien Demokraten im Saarbrücker Stadtrat nehmen mit großem Bedauern das Aus des Nauwieser Fests zur Kenntnis. „Das Nauwieser Fest hat sich über die Jahre zu einem großen Anziehungspunkt in der Landeshauptstadt entwickelt und war für viele seit Jahren ein fester Meilenstein, bei dem Saarbrücken für viele Menschen erlebbar wurde. Es ist sehr schade, dass der Verein Rockstar e.V. dieses Mammutprojekt aufgrund überbordender Bürokratie nicht mehr alleine tragen konnte.“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP Stadtratsfraktion Tobias Raab.

Allerdings sei das Aus des Nauwieser Fests auch symptomatisch dafür, dass Stadt und Land derzeit einen miserablen Job bei der Unterstützung von Ehrenamtlern machen. „Es kommt immer häufiger vor, dass Ehrenamtler angesichts überzogener Bürokratie das Handtuch werfen – zuletzt auch in Dudweiler mit den Dudweiler Lichtblicken. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht mit überbordender Gängelung und überzogenen Regeln jegliches ehrenamtliche Engagement im Keim ersticken.“, so Raab weiter. Anstatt im Herbst für nie bedrohte Martinsumzüge zu demonstrieren hätte die CDU den Saarbrückern mehr geholfen, wenn Sie Auflagen und Abgaben minimiert hätte. „Stattdessen werden Symboldebatten geführt und der Bürokratismus verschärft. Nirgends sonst sind die Auflagen so ehrenamtsfeindlich wie im Saarland – damit muss endlich Schluss sein!“, so Raab abschließend.

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