Neue Fördermöglichkeiten für ehrenamtliche Seniorenarbeit

(Pressemitteilung)Anträge für 2016 können noch bis zum 30. September eingereicht werden.

Der Regionalverband setzt seit diesem Jahr verstärkt Akzente in der Seniorenpolitik und hat deshalb unter anderem rund 85.000 Euro zur Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements in den Haushalt eingestellt.

Hierfür hat die Regionalversammlung neue Richtlinien beschlossen. Antragsteller und Multiplikatoren sollen demnach die Seniorenbeiräte oder die Seniorenbeauftragten in den zehn Städten und Gemeinden im Regionalverband sein.

Förderfähig sind beispielsweise Aufwendungen für ehrenamtlich Tätige, verschiedene Veranstaltungen für Senioren oder auch Honorare für Koordinatoren ehrenamtlicher Netzwerke, die die Teilhabe älterer Menschen am gesellschaftlichen Leben stärken. Bisher sind bereits Anträge aus der Landeshauptstadt, Heusweiler, Kleinblittersdorf und Püttlingen beim Gesundheitsamt eingegangen. Noch bis zum 30. September können weitere Förderanträge gestellt werden.

Nach den Worten von Regionalverbandsdirektor Peter Gillo sollen die neuen Fördermöglichkeiten dabei helfen, Präventions-Netzwerke von ehrenamtlich Tätigen in der Seniorenarbeit zu stärken und neue Netzwerke zu schaffen: „Unser Ziel ist, dass ältere Menschen so lange wie möglich in ihren Häusern und Quartieren wohnen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Dafür ist eine wohnortnahe ehrenamtliche Unterstützung im Alltag nötig. Und genau diese wollen wir unter dem Motto ‚Senioren helfen Senioren’ mit den neuen Richtlinien voranbringen.“

Auf Initiative des Gesundheitsamtes des Regionalverbandes und des Seniorenbeirates Saarbrücken hatte sich im vergangen Jahr das Netzwerk „Seniorenbeiräte im Regionalverband Saarbrücken“ gegründet. Die Beiräte und Beauftragten der Kommunen sollen als Antragsteller für die neue Förderung als Akteure gestärkt werden. Sie können jedoch nicht nur Anträge für eigene Initiativen stellen, sondern sind auch aufgefordert, neue Formen der Teilhabe von älteren Menschen zu finden und zu unterstützen. So stellte beispielsweise der Seniorenbeirat der Landeshauptstadt zur Diskussion, über die Netzwerke „Gute Nachbarschaft“ einen Besuchs- und Hilfsdienst zu organisieren. Denkbar sind aber auch ganz neue Formen von „sorgender Gemeinschaft“.

Für die Seniorenarbeit stehen insgesamt rund 280.000 Euro im Haushalt zur Verfügung.

So fördert der Regionalverband auch mit 85.000 Euro jährlich verschiedene Angebote der zehn Städte und Gemeinden wie zum Beispiel Seniorenfeste. Mit 40.000 Euro wird der neue Lebensmittelmarkt mit Begegnungsecke für ältere Menschen der neuen Arbeit Saar in Friedrichstahl Bildstock gefördert, jeweils 5.000 Euro fließen in die beiden Mehrgenerationenhäuser in Völklingen und Saarbrücken. Mit jeweils 25.000 Euro werden insgesamt sechs quartiersbezogene Alltagshilfen für Seniorinnen und Senioren unterstützt.

 

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