Zweifach gelungene Premiere für „Sturm aufs Bürgerhaus“

IMG_4594Erstmals in der jüngeren Geschichte haben die Dudweiler Narren am Freitag nicht das Rathaus, sondern das Bürgerhaus gestürmt. Und erstmals gab es auch keinen hauptamtlichen Bürgermeister zu entmachten, sondern „nur“ einen ehrenamtlichen Rathauschef. Der „Neue“ allerdings hat seine Sache sehr gut gemacht. Bei der Erstürmung selbst und der anschließend Party könnte aber noch ein bisschen nachjustiert werden – auch wenn es insgesamt recht gelungen war.

Drei mal „Alleh Hopp“, drei Mal gestürmt, dann war das Bürgerhaus eingenommen. Auch wenn sich der Ort für die Erstürmung in diesem Jahr geändert hat, an der traditionellen Zeremonie wurde festgehalten. Insgesamt war die Verlagerung direkt ans Bürgerhaus gelungen – der „Hexenkessel“ auf der Terrasse schafft eine besondere Atmosphäre, auch wenn es in diesem Jahr noch kein richtiger Hexenkessel war. Auch, weil die Chance vertan wurde, alle Narren erst einmal vor dem Bürgerhaus zu versammeln.

Zwar war es sicherlich angenehm, nicht draußen in der Kälte warten zu müssen, aber zuerst ins Bürgerhaus hineinzugehen, um es dann zu verlassen, um es dann wieder zu erstürmen … na ja, die Symbolik blieb etwas auf der Strecke.

Dafür war es drinnen dann umso schöner. Wenn man von anderen Städten hört, dass dort der Rathaussturm auf der Kippe steht, weil sich nur noch 30 bis 40 Mann beteiligen, ist Dudweiler gesegnet. Das Bürgerhaus platzte aus allen Nähten, während drinnen im großen Saal nacheinander die Vereine tänzerische und musikalische Highlights ihrer jeweiligen Sitzungen auf die Bühne brachten. Und – um es mal festzuhalten – es waren einige wirklich sehens- und hörenswerte Programmpunkte dabei.

Konzept mit mehreren Fastnachtbars überholt?

Deutlicher Nachbesserungsbedarf besteht allerdings noch am Konzept danach: Eigentlich war für unsere Bildergalerie noch ein Gang durch die einzelnen Bars geplant, um die Scharen von Narren beim Singen und Tanzen einzufangen. Doch von „Scharen“ war leider nichts mehr zu sehen. Hier fehlt es eindeutig noch an einem Konzept, dieses „gemeinsame Feiern aller Narren“ zu einem wirklichen Höhepunkt der Dudweiler Faasenacht zumachen. Auf der Vorschlagsliste stand ja mal, statt sieben einfachen „Fastnachtbars“ verschiedene Mottobars einzurichten – eine mit Cocktails, eine mit Livemusik, eine Oldie- und Schlagerdisco  und vielleicht auch eine speziell für Kinder, von denen ebenfalls noch recht viele da waren. Oder man müsste überlegen, die Zahl der Bars zu reduzieren, so dass es sich im Bürgerhaus nicht mehr so verläuft. Hier wären dann aber auch die Vereine gefragt, wie und ob es möglich ist, gemeinsam was auf die Beine zu stellen. So zumindest unsere Meinung – wir sind hier aber natürlich auch auf Eure Meinung gespannt.

Bilder dürfen kopiert und geteilt werden!

Es bleibt also noch einiges zu tun, auch wenn der Anfang vielversprechend war. Nun viel Spaß beim Durchklicken der Bilder. Falls Ihr Euch auf den Bildern erkennt, dürfen sie gerne heruntergeladen, bei Facebook gepostet, weiterverbreitet oder auf den eigenen Vereinsseiten eingebaut werden. Und wir freuen uns natürlich, wenn Ihr diese Seite kräftig weiterteilt oder mal auf unserer Facebookseite www.facebook.com/dudweilerblog vorbeischaut.


Bildergalerie „Sturm aus Bürgerhaus“ – Teil I: „Der Sturm“


(Hier gibt es noch mehr Bilder: Teil II – Die Party)

(Hier gibt es noch mehr Bilder: Teil II – Die Party)

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