„Oh la la und alleh hopp“ – ganz schön fesch diese „Weiber“

Die "Närrischen Weiber" 2015 (Foto: Roland Marx)
Die "Närrischen Weiber" 2015 (Foto: Roland Marx)
Die „Närrischen Weiber“ 2015 (Foto: Roland Marx)

(Pressemitteilung/Axel Blauth) Die „närrischen Weiber“ der katholischen Pfarreien Dudweiler haben am Samstag Ihre Scharen in ihr Domizil, die Räume des Pfarrsaales St. Marien Dudweiler, gerufen, um mit ihnen die ultimative Reise durch Frankreich zu feiern. Mit viel Liebe zum Detail war „La Salle“ zur Metropole an der Seine umfunktioniert worden.

Ici nous allons mes dames (los geht’s, meine Damen) – so hieß es am Samstag, dem 07. Februar 2015 um 20:11 Uhr, als „le Patron“ Gertraud Rau mit ihren  närrischen „Femmes“ Denise Hecktor, Rita Baer, Claudia Schmidt, Beate Gottfreund, Ilonka Marx, Rosi Müller, Sabine Hess-Jürries, Dagmar Montada, Andrea Scherer, Uschi Irsch, Siggi Dorscheid, Monika Müllenbach, Ingrid Grabowy,  Dorothe Naglik, Anna Gier, Nicole Bernadi, Tanja Fuhrmeister, Petra Gorek, Selina Gorek, Barbara Müller und Eva Blauth in die närrische Narrhalla  einlief. Stimmungsvoll ging es unter der neuen musikalischen Leitung von Monsieur Horst Baecker mit  „Allons enfants de la Patrie“ und Narhallamarsch pünktlich los.

Zu Beginn des Vorprogramms sangen die Frauen „Hinter den Kulissen von Paris“, ihr Begrüßungslied  „Wenn das Trömmelchen geht“ und stimmten auf einen unterhaltsamen Abend ein, nicht jedoch, ohne unter der Regie von Rita Baer den Piratentanz mit dem Publikum zu vollziehen. Hoher Besuch stand an – das Prinzenpaar der Grüne Nelke, ihre Tollitäten, Prinzessin Ann-Sophie I. und Prinz Max I. präsentierten sich mit Tanz und Gesang auf der Narrenbühne.

Kinder an die Macht – oder wie sich Kinder in der Erwachsenenwelt zu Recht finden müssen, davon erzählte schelmisch Selina Gorek. Eine Parodie auf Atemnot in der Nacht zeigte anschließend den Versuch der geschickten Wiederbelebung Rita Baer’s an Axel Blauth, der sich mit Doppelhubpumpe, Gummihammer und Bügeleisen der Reanimation hingeben musste.

Dagmar Montada alias Meiersch Elfriede hatte sich ins Pfarrheim verlaufen, da Dudweiler die Lampen „brennen“ hatte, jedoch dies nicht in der Nacht. Auch übers Älterwerden musste mal wieder gelästert werden, denn schließlich wächst zwischen Brust und Oberkörper neues Bindegewebe, was sich jedoch als Doppelkinn darstellt. Dass „es Friedche“ aber nachts in der Tiefkühltruhe schläft, um frisch zu bleiben, das war des Guten zu viel. Da war auch noch das „Ehegesponst“ Hannes; anstelle seiner hätte sie auch den Teufel heiraten können – was von ihm jedoch mit den sinnlichen Worten “Ehe unter Geschwistern ist verboten“ erwidert werden konnte. Geistige Duelle mit ihrem Hannes lehnt sie aber fairerweise ab, sie kämpft nicht gegen Unbewaffnete. Lachsalven bestätigten mal wieder die Herzlichkeit der Vorträge von Dagmar.

Wieder einmal akribibisch und vollendet einstudierte Choreografie zeigten die „Närrischen Weiber“ Andrea Scherer, Sabine Hess-Jürries, Claudia Schmidt, Beate Gottfreund und Denise Hecktor mit ihrem Frauentanz im französischen Westernstyle, geprägt vom legendären Can-Can. Zu einem verbalen Schlagabtausch der „allerfeinsten Kajüte“ kam es dann an der Haltestelle zwischen einer Landpomeranze und einer Tussi. Was hochnäsig und flachländisch bedeuten kann, davon berichteten Tussi und Trampel, alias Tanja Fuhrmeister und Petra Gorek.

Auch Männer kommen mal zu Wort

Jung gewohnt, alt getan: Über Gott und die Welt tratschten mal wieder mal Uschi Irsch (ess Liss) und Rita Behr (Käth) in einem Sketch, in dem sie sich gegenseitig auf die Schippe nahmen. Wie sollte da ein Auge trocken bleiben? Kurz vor der Pause mussten die „Grazien “ weichen – auch die Männer kamen mal zu Wort. Als „les nouveaux Garcons“ sangen Richard Hecktor, Thomas Müller, Bernd Schmidt, Axel Blauth und Jürgen Montada unter der musikalischen Leitung von Horst Baecker die Lieder Comment ca va, Pigalle, Paris so zum Spaß, Champs Elysée und Kalkutta liegt am Ganges. Mit einer Polonäse wurde das närrische Volk dann in die Pause entlassen.

Die Luft brannte noch, die Stimmung der Gäste blieb auf dem Höhepunkt, nach der Pause folgte ein buntes Faasenachtsmedley von Dagmar Montada. Wie aus einer Tragödie eine Komödie werden kann, davon hatte Rita Baer zu berichten. Sie machte mit den närrischen Weibern eine Exkursion ins Theater. Othello sollte es geben, nur war der sich nach Ankunft der „Weiber“ nicht mehr sicher, wer er wirklich war. Eine Lachparade nach der anderen ließ bei diesem Vortrag die Backenmuskeln erbeben.

Einfühlsam ging es weiter. Mit tänzerischer Eleganz zu Liedern von Helene Fischer unterhielten die Dudo Girls – Claudia Schmidt, Beate Gottfreund, Sabine Hess-Jürries und Andrea Scherer – den Saal. Der Saal rockte und brachte die Frauen nach lange anhaltendem „Wiederholungsverlangen“ dann gar ins Schwitzen.
Unter dem Motto: Wie bereite ich international einen Irisch-Coffee zu, ohne einen dazugehörenden Mixbecher zu haben, davon konnten Anna Gier und Dorothee Naglik eine Geschichte erzählen. Wahrlich, es war Backenaufblasen, prusten und viel Gelächter, ein Sketch der besonderen Liebenswürdigkeit, bei dem kein Auge trocken blieb.

Beim großen finalen Showblock tauchten dann alle Akteure des Abends noch einmal in auf. In einem Potpourri von ausgesuchten Stimmungsliedern, ging es von der Marseillaise nach Paris ins Pigalle, wo Inspektor Clouseau den Pink Panther im Cabaret Bienvenue hieß. Beim Can Can wollte der Pink Panther mit Clouseau den Pariser Tango tanzen, jedoch fragte das „Rote Pferd“ auf dem Flur, comment ca va und endete mit Voulez vous.

Den Schlusspunkt setzte Dagmar Montada mit ihrer traditionellen Dudweiler Hymne „Dudweiler Städtche an der Saar“. Zum Ausmarsch durfte „Ein Hoch auf uns“ nicht mehr fehlen! Ein großartiges Publikum zeigte seine Zufriedenheit mit tollem Applaus und Zugaberufen. Ein Dankeschön von der Sitzungspräsidentin Gertraud Rau galt wie immer dem Hausherrn, Pastor Rene Unkelbach und den fleißigen Frauen im Service und in der Küche.

Die Helfer im Hintergrund:
Inspizienten: Barbara Müller, Eva Blauth, Deko/ Bühnendeko: Hella Betzholz, Beate Gottfreund, Andrea Scherer, Claudia Schmidt.
Technik: Pascal Porteset, Henning Sauer / musikalische Leitung Horst Baecker
Text: Axel Blauth, Foto: Roland Marx

Personen auf dem Foto:
Gertraud Rau, Denise Hecktor, Rita Baer, Claudia Schmidt, Beate Gottfreund, Ilonka Marx, Rosi Müller, Sabine Hess-Jürries, Dagmar Montada, Andrea Scherer, Ingrid Busch, Uschi Irsch, Siggi Dorscheid, Monika Müllenbach, Ingrid Grabowy, Barbara Müller, Eva Blauth, Axel Blauth, Thomas Müller, Richard  Hecktor, Bernd Schmidt, Jürgen Montada, Pascal Porteset, Henning Sauer,Hella Betzholz, Hiltrud Urban-Berscheid, Dorothe Naglik, Anna Gier, Nicole Bernadi, Tanja Fuhrmeister, Petra Gorek, Selina Gorek.

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