CDU ehrt langjährige Mitglieder

(Pressemitteilung) In einer gut besuchten Aschermittwochsveranstaltung ehrte der Ortsverband Dudweiler-Mitte vier Mitglieder für vierzig Jahre lange Mitgliedschaft. In dem Jahr der Guillaume-Affäre (Rücktritt Brandts) und der Fußball-weltmeisterschaft in Deutschland (Beckenbauer und Co. wurden Weltmeister) waren sie in die CDU eingetreten und ihr bis heute treu geblieben: Erhard Michels, Gerhard Schmolze, Trudel Marx und Norbert-Theo Schuler.

Erhard Michels nahm stellvertretend für alle die Urkunde für 40 Jahre Mitgliedschaft entgegen. Der Vorsitzende des Ortsverbandes, Rainer Dorscheid, der neu-gewählte Kreisvorsitzende der CDU, Peter Strobel, MdL, der Vorsitzende der CDU-Dudweiler, Norbert Moy, und Uwe Conrad, MdL gratulierten dem Jubilar und seiner Frau.

Zuvor hatte Rainer Dorscheid die schmerzlichen Übergriffe der Saarbrücker Politik auf den Dudweiler Bezirk in Erinnerung gerufen:

  • Die Abschaffung der Bezirksverwaltung unter Leitung des Bezirksbürgermeisters,
  • die Verlagerung des Standesamtes,
  • der gescheiterte Versuch, in Dudweiler das Freibad zu schließen und schließlich
  • die Weigerung, das Albert-Schweitzer-Lehrschwimmbecken, für das jährlich Miete gezahlt wurde, technisch am Laufen zu halten.

Er erinnerte an die gut besuchte Veranstaltung der CDU Dudweiler in der Kitten-Halle unter Beteiligung von Prof. Meyer, dem Nachfolger von Prof. Kindermann am sportmedizinischen Institut der Universität, in der die Notwendigkeit des Schwimmens für die Jugend und die Gesamtgesellschaft herausgestellt wurde.

Gastredner des Abends war der ehrenamtliche Bezirksbürgermeister des Bezirks Halberg, Daniel Bollig. Er bedauerte den von der Stadtratsmehrheit beschlossenen Wegfall der eigenständigen Bezirksverwaltung in Dudweiler. Er schilderte die Ohnmacht des nur noch ehrenamtlichen Bezirksbürgermeisters, der keinen dienstrechtlichen Zugriff mehr auf Verwaltungsbehörden hat. Er gab dann einen interessanten Einblick in die Tätigkeiten des nur noch ehrenamtlichen Bezirksbürgermeisters, der im Halberg von CDU, FDP und den Grünen gewählt wurde: Das Kümmern um die gesellschaftlichen Gruppierungen, Vereine, Senioren, das Eingehen auf die Belange der Bürger und die Organisation von Selbsttätigkeit der Bürger dort, wo die Verwaltung auf sich warten lässt.

Schließlich stellten sich bei einem kurzweiligen Defilee die Kandidaten der CDU-Ortsverbände vor, die für die Kommunalwahl im Mai kandidieren: für Bezirksrat, Stadtrat und Regionalversammlung.

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