Verkehrsverein-Vorsitzender Fritz führt CDU in Kommunalwahlkampf

Ralf-Peter Fritz (Foto: CDU)
Ralf-Peter Fritz (Foto: CDU)
Ralf-Peter Fritz (Foto: CDU)

Die CDU hat ihre Spitzenkandidaten für die anstehende Kommunalwahl bestimmt und einen Generationenwechsel eingeläutet. Der langjährige Vorsitzende Rainer Dorscheid rückt in die zweite Reihe, neuer Spitzenkandidat ist der Vorsitzende des Verkehrsvereins und der IG Nord, Ralf-Peter Fritz.

(Pressemitteilung) „Zu einem lebendigen Dudweiler gehört auch, dass die Verwaltung nicht nur in der Kernstadt wahrnehmbar ist, sondern auch in den Stadtbezirken!“, betonte Ralf-Peter Fritz, der an der Spitze der CDU für die Wahl zum Bezirksrat Dudweiler steht. Fritz, der in Dudweiler als Vorsitzender des Verkehrsvereins und der Interessengemeinschaft Dudweiler-Nord aus dem Stadt- und Vereinsleben nicht wegzudenken ist, hat sich bewusst für die Kandidatur zum Bezirksrat entschieden: „Dudweiler
ist meine Heimat. Hier lebe ich mit meiner Frau und meinen Sohn, für Dudweiler schlägt mein Herz.“

Nachdem in den vergangenen fünf Jahren Dudweiler den Verlust der eigenen Bezirksverwaltung zu verkraften hatte und quasi als finanzieller Steinbruch der Saarbrücker Zentralverwaltung missbraucht wurde, tritt mit Fritz für die CDU eine Persönlichkeit an, die sich wie wenige andere für Dudweiler engagiert. Der kaufmännische Angestellte betonte: „Mir ist es ein zentrales Anliegen, dass endlich die unsägliche Debatte um die Dudweiler Schwimmbäder endet. Mit der CDU wird es weder eine Schließung noch eine Privatisierung der städtischen Bäder geben. Das habe ich mit unseren Freunden in Saarbrücken vereinbart, dafür stand die CDU und wird sie auch immer stehen. Mit uns
gibt es keine Bäderschließungen. Das gilt ohne Einschränkungen und Hintertür.“

In den Mittelpunkt des Programms der Union stellt Fritz neben der Arbeit für Bürger, Vereine und Verbände, der Bestandsgarantie für die Bäder und dem Erhalt einer sichtbaren Verwaltung in Dudweiler auch die aktive Förderung von Dudweiler als Nebenzentrum: „Der Bezirk Dudweiler hat rund 30.000 Einwohner. Wäre er selbständig, zählte er zu den zehn größten Städten des Saarlandes. Da ist es nicht zuviel verlangt, dass die Saarbrücker Stadtverwaltung endlich einen Fokus auf das urbane Leben in Dudweiler richtet. Bis heute ist die Oberbürgermeisterin den Beweis schuldig geblieben, dass sie auch nur einen Euro spart, indem alle Aufgaben zentralisiert werden.“ Er wolle Politik auf der Basis von Fakten aufbauen, nicht auf den tönernen Füßen von Mutmaßungen. „Wir werden auch mit Blick auf die Haushaltslage nicht jedem alles versprechen, aber alles, was wir versprechen, werden wir halten. Den Beweis haben wir bereits in der Debatte um die Bäderschließung angetreten.“

Die Versammlung, die von Rainer Dorscheid geleitet wurde, stand im Zeichen von Kontinuität und Erneuerung. Dorscheid hat sich entschlossen, nicht mehr auf einem vorderen Platz für den Bezirksrat anzutreten. Er sei gerne bereit zu helfen, wenn er gebraucht werde, halte aber die Zeit für gekommen, Verantwortung in jüngere Hände zu legen. Begleitet von einmütiger Zustimmung dankte ihm der stellvertretende Vorsitzende der Saarbrücker Stadtratsfraktion, Sascha Zehner, für sein jahrzehntelanges Engagement: „Ohne Rainer Dorscheid wäre Dudweiler ärmer. Deshalb sind wir froh und dankbar, dass er bereit ist, seine Sach- und Fachkompetenz auch zukünftig, wenn auch an anderer Stelle, in den Dienst der Sache zu stellen.“ Dorscheid übergebe eine Fraktion, die die Chance habe, die CDU erneut zur führenden Kraft in Dudweiler zu machen.

Norbert Moy, Bezirksvorsitzender der Dudweiler Christdemokraten, betonte: „Unsere Kandidaten sind ein Querschnitt aus der Dudweiler Bürgerschaft. Das ist Grundvoraussetzung, um etwas für unseren Stadtteil bewegen zu können.“

Nach Ralf-Peter Fritz, der auf Anhieb ein Ergebnis von über 90 Prozent der Stimmen erzielte, erreichte die 31-jährige Carolin Röhrig bei der Kandidatur für Platz zwei eindrucksvolle 100 Prozent. Es folgen Guido Assenmacher, 44, Dudweiler-Süd (Platz 3), Jörg Jarolimeck, 33, Scheidt (Platz 4), Holger Becker, 38, Dudweiler-Pfaffenkopf, (Platz 5), Peter Meyer, 71, aus Herrensohr (Platz 6), Karl-Heinz Oster, 71, Jägersfreude, (Platz 7), Insa Michels-Litaer, 34, Dudweiler-Mitte (Platz 8), Rainer Dorscheid, 71, Dudweiler-Mitte (Platz 9) und Wolfgang Braun, 52, Dudweiler-Süd (Platz 10). Die Liste umfasst 21 Kandidaten, also symbolisch ebenso viele Plätze wie der Bezirksrat Dudweiler an Sitzen hat. Die CDU hat ihre Liste in großer Geschlossenheit aufgestellt: Alle Kandidatinnen und Kandidaten erreichten Zustimmungsquoten zwischen 90 und 100 Prozent.

Norbert Moy unterstrich, dass die personelle Weichenstellung nur der erste Schritt auf dem Weg zur Kommunalwahl am 25.05.2014 sei. Anfang April werde man das detaillierte Wahlprogramm vorstellen. „Die CDU Dudweiler tritt mit einem klaren Personalkonzept und klaren Inhalten an: Es zeigt, dass die Union ebenso vielfältig ist wie Dudweiler selbst: Alle Dudweiler Stadtteile sind vertreten. Von der jungen Mutter bis zum Rentner und vom Angestellten über Freiberufler bis zu Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes stellen sich Kandidaten ehrenamtlich in den Dienst der
Bürgerinnen und Bürger unserer Heimatgemeinde. Darauf sind wir stolz!“ so Norbert Moy abschließend.

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