Sommerfeeling bei der Pfarreienfaasenacht im Pfarrheim St. Marien

Die Närrischen Weiber 2014 (Foto: privat)
Die Närrischen Weiber 2014 (Foto: privat)
Die Närrischen Weiber 2014 (Foto: privat)

Die „närrischen Weiber“ der katholischen Pfarreien Dudweiler haben am vergangenen Wochenende ihre Scharen in ihr Domizil, die Räume des Pfarrsaales St. Marien Dudweiler, gerufen, um mit ihnen die Beach Party 2014 zu feiern. Mit Erfolg – im voll besetzten Haus wurde eine unterhaltsame Strandparty gefeiert.

Ein Nachbericht von Axel Blauth (redaktionell gekürzt)

Mit viel Liebe zum Detail war die Narrhalla zum Strand umfunktioniert worden. Pack die Badehose ein – so hieß es am Samstag, dem 22. Februar 2014 um 20:11 Uhr als die Beachqueen, Gertraud Rau, mit ihren  närrischen Weibern Denise Hecktor, Rita Baer, Claudia Schmidt, Beate Gottfreund, Ilonka Marx, Rosi Müller, Sabine Hess-Jürries, Dagmar Montada, Andrea Scherer, Ingrid Busch, Uschi Irsch, Siggi Dorscheid, Monika Müllenbach, Ingrid Grabowy, Melanie Neutzling, Sina Jenal, Barbara Müller und Eva Blauth in die  Strandpromenade einlief.

Stimmungsvoll ging es unter musikalischer Leitung von Heinz-Peter Weiland pünktlich los. Nach dem Begrüßungslied tanzten sich die Federnelken mit ihrem Gardetanz in die Herzen des närrischen Partyvolkes. Eine Parodie auf Charles Aznavour Song „Tu te laisses aller – du lässt dich geh’n“ zeigte Rita Bär, die sich nicht scheute, das Gegenteil einer schönen Frau zu verkörpern. Dann führte ein Niedersachse dem Saarland vor, wie man sich regelkonform bei der ARGE zum Empfang von Arbeitslosengeld anmelden muss. Dass er dabei den Wirrungen des Comupterzeitalters unterliegt und am Ende mit einer völlig neuen Identität und ohne Unterstützung nach Hause gehen muss, davon hatte  Diakon F.J.Dobelmann zu berichten.

Meiersch Elfriede – alias Dagmar Montada – war mit ihrem Ehegesponst Hannes (in der Ehe gibt es einen Chef – der Mann ist die Nummer zwei) spontan, schnell und zackig mit dem Wohnmobil auf Urlaubstour. Mit Pleiten, Pech und Pannen ging es auf und davon – bis zur nächsten Raststätte, wo sie wegen eines technischen Defektes ihren dreiwöchigen Urlaub verbringen mussten. Lachsalven bestätigten mal wieder die Herzlichkeit der Vorträge von Dagmar. Für das nächste Jahr ist dann eine Raststätten Rundfahrt geplant.

Mit Akribie und vollendet einstudierter Choreografie zeigten die „Närrischen Weiber“ Andrea Scherer, Sabine Hess-Jürries, Claudia Schmidt, Beate Gottfreund und Denise Hecktor ihren Frauentanz zu aktuellen Melodien. Was manch eine sehnsüchtige und schmachtende Frau bei einer Fußballübertragung mit ihrem Partner erleben kann, das zeigten in einer Parodie auf You Can Leave Your Hat On von Joe Cocker (Lass mal ruhig den Hut auf) Dagmar Montada und Ingrid Busch. Liebe erstarrte im Fußballfieber, der Saal tobte.

Als „altgediente“ Teenager in der Bütt erzählten spitzbübisch Melanie Neutzling und Sina Jenal, alias Motzi und Trotzi, wie eigenartig die Eltern ihnen gegenüber doch sind und was diese und die Schule so alles an Peinlichkeiten mit sich bringt. Über „Gott und die Welt“ redend „tratschten“ Uschi Irsch (es Liss) und Rita Behr (Käth) in einem Sketch, in dem sie sich gegenseitig auf die „Schippe“ nahmen.

Kurz vor der Pause mussten die „Grazien “ weichen –  auch  die Männer kamen mal zu Wort. Als „Fünf mit ännem ohne Hut“ – (Richard Hecktor, Thomas Müller, Bernd Schmidt, Axel Blauth und H.P. Weiland) erreichten sie mit Halleluja, Man müsste nochmal zwanzig sein, Solang mir noch am Läwe sinn und Supergeile Zeit die närrische Schar, die dann mit dem Lied – Das letschde Pils – in die Pause entlassen wurde.

Kaum Luft geschnappt, die Stimmung der Gäste blieb auf dem Höhepunkt, folgte nach der Pause ein buntes Medley von Dagmar Montada. Mit Spitzbübigkeit erzählte Andrea Scherer von ihrem Hund, der auf den Namen „Sechs(Sex)“ hörte, und der seines Namens wegen die Welt auf den Kopf stellte und Hundehalter zum Psychiater jagte. Selbst beim Kirchgang mit „Sechs“ entstanden Verwechslungen, sodass am Ende die Exkommunizierung folgte. Einfühlsam ging es weiter. Nach dem Song von Helene Fischer “Dieses Fieber spüren“ tanzten die „Dudo-Girls“ (Andrea Scherer, Sabine Hess-Jürries, Claudia Schmidt, Beate Gottfreund) mit Eleganz und Anspannung – bis in die Haarspitzen motiviert. Der Saal rockte und brachte die Frauen nach langanhaltendem „Wiederholungsverlangen“ dann gar ins Schwitzen.

„Wenn Einer eine Reise tut, dann kann er was erleben“. Auf dem Weg nach Honkong mit ihrem Ehegesponst zur Schwester – und das mit dem Zug. Geografische Irrungen führte zur Annahme, dass Honkong in der Eifel liegt. Eine Lachparade nach der Anderen ließ diesen Vortag von Rita Baer die Backenmuskeln erbeben.
Fazit: Der nächste Ausflug erfolgt nur noch per Rad.

Beim großen finalen Showblock tauchten dann alle Akteure des Abends noch einmal in auf. In einem Potpourri von ausgesuchten Stimmungsliedern ging es von Vamos a la Playa zu Fräulein Helena, die ihrem Schatzi ein Foto schenkte zu Limbo Dance, Lambada, Buenos Dias Mathias, Like Ice in the Sunshine, Bailando, Viva la noche und Maccarena bis Let‘s Twist again. Den Schlusspunkt setzte Dagmar Montada, mit ihrer traditionellen Dudweiler Hymne – „Dudweiler Städtche an der Saar“.

Ein großartiges Publikum zeigte seine Zufriedenheit mit einem lange anhaltenden Applaus und „Zugabe rufen“. H.P. Weiland, dessen musikalische Tätigkeit bei den närrischen Weiber in diesem Jahr endet, wurde mit einem kleinen Geschenk und Applaus von allen verabschiedet. Ein Dankeschön von der Sitzungspräsidentin Gertraud Rau galt auch dem Hausherrn, Pastor Rene Unkelbach und den fleißigen Frauen im Service und in der Küche.

Die Helfer im Hintergrund:
Inspizienten: Barbara Müller, Eva Blauth, Deko/ Bühnendeko: Hella Betzholz, Beate Gottfreund, Andrea Scherer, Claudia Schmidt.
Technik: Christoph Weiland / musikalische Leitung H.P. Weiland
Text: Axel Blauth, Foto: Ilonka Marx

Personen auf dem Foto
Gertraud Rau, Denise Hecktor, Rita Baer, Claudia Schmidt, Beate Gottfreund, Ilonka Marx, Rosi Müller, Sabine Hess-Jürries, Dagmar Montada, Andrea Scherer, Ingrid Busch, Uschi Irsch, Siggi Dorscheid, Monika Müllenbach, Ingrid Grabowy, Melanie Neutzling, Sina Jenal, Barbara Müller, Eva Blauth, Axel Blauth, Thomas Müller, Richard  Hecktor, Bernd Schmidt, Jürgen Montada, Hella Betzholz, Hiltrud Urban-Berscheid, Christoph Weiland, H.P. Weiland /es fehlte Katrin Gottfreund – Mutterpause)

VN:R_U [1.9.22_1171]
Bewertung des Beitrages
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)
VN:R_U [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 votes)

Related posts