Erhöhung der Hallengebühren: Scharfe Kritik der CDU an Sportdezernent Schindel

(Pressemitteilung) „Die Saarbrücker Stadtverwaltung um Sportdezernent Harald Schindel will die Hallengebühren für die Sportvereine um ein Drittel anheben. Diese enorme Erhöhung soll zudem schon in der nächsten Stadtratssitzung Anfang Juli beschlossen werden und dann sofort gelten“, kritisieren Peter Strobel, der Fraktionsvorsitzende, und Gerd Hirschmann, der sportpolitische Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion.

Nachdem vor kurzem schon die Gebühren für die Schwimmvereine um 60 Prozent erhöht wurden, sei diese erneute Gebührenerhöhung ein weiterer Schlag gegen das Ehrenamt in unserer Stadt. Die Gebühren für die Nutzung der Sporthallen und -plätze sollen im Durchschnitt um ein Drittel steigen. Für einzelne Vereine oder Spartennutzungen sollen sie aber deutlich stärker steigen, teilweise fast auf das Vierfache. „Wie sollen diese Mehrkosten von den Vereinen aufgefangen werden? Wohl zwangsläufig durch die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge für die meist jugendlichen Mitglieder. Damit wird der gerade in einer Stadt wie Saarbrücken so wichtigen Jugendarbeit ein Bärendienst erwiesen“, stellt Gerd Hirschmann fest. Denn die Vereine leisteten gerade im Jugendbereich eine ganz wichtige Arbeit für unsere Gesellschaft.

„Diese Gebührenerhöhung trifft die Vereine ganz empfindlich, die kann sich nur jemand ausgedacht haben, der noch nie einen Sportverein von innen gesehen hat, wo man für einen 30 Euro-Ball einen Sponsor suchen geht. Wer im Verein sein Jahresbudget für 2013 gemacht hat, wird mit seinen Finanzen ins Schleudern geraten. Sportdezernent Schindel wird immer mehr zur Belastung für die Vereine der Landeshauptstadt. Willfährig dient er der Oberbürgermeisterin als Spardezernent. Anstatt für die Belange des Sports und die Vereine einzutreten, quetscht er die letzten Euro aus ihnen heraus. Dabei bringen die damit verbundenen Mehreinnahmen die Stadt finanziell auch nicht weiter. Sie liegen bei rund 60.000 Euro pro Jahr, eine Summe also, die ein Dezernent die Stadt etwa in drei Monaten kostet“, rechnet Peter Strobel vor.

Die Stadt leiste sich mit dem Linken Schindel einen überforderten Sportdezernenten, der seinen Namen nicht verdiene, und habe das überflüssige Umweltdezernat mit dem Grünen-Fraktionsvorsitzenden Brück wiederbesetzt. Beides zusammen koste die Stadt über 400.000 Euro pro Jahr. „Wenn SPD, Linke und Grüne im Stadtrat diese Gebührenerhöhung beschließen, dann zeigen sie damit nur eines: Die eigenen Pfründe werden aufrecht erhalten und finanziert durch höhere Belastungen für die Bürger – in diesem Fall für die Vereine, was besonders unsozial ist. Das ist Umverteilung à la Linksblock“, so Peter Strobel und Gerd Hirschmann abschließend.

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