Dudweiler Zukunftsidee zum Erhalt der Freibäder in Dudweiler und Altenkessel

Vergeudedes Bioenergie-Potenzial: Rückschnitt am Straßenrand.
Vergeudedes Bioenergie-Potenzial: Rückschnitt am Straßenrand.
Vergeudedes Bioenergie-Potenzial: Rückschnitt am Straßenrand. (Foto: Harald Heid)

(Pressemitteilung der Partei Bündnis 90/Die Grünen) Während in der Stadtverwaltung Saarbrücken laut über die Schließung von zwei Freibädern in Dudweiler und Altenkessel nachgedacht wird, stehen echte nachhaltige Möglichkeiten zur Refinanzierung der laufenden Kosten im Bereich der Bioenergienutzung auf Landes- und Regionalverbandsebene zur Verfügung. Die könnten durch recht einfache Neugestaltung von Ausschreibungen in der Gehölzpflege von Autobahnen, Bundes- und Landstraßen sowie Feldwirtschaftswegen kurzfristig umgesetzt werden.

Hierzu sind die SPD-geführten Ministerien Wirtschaft und Umwelt sowie der Regionalverband und die Landeshauptstadt Saarbrücken gefragt und in der Lage die bestehenden Möglichkeiten umzusetzen. Während das Saarland beim Landesbetrieb für Straßenwesen jährlich für ca. 600.000 Euro die Randbereiche von Straßen freischneiden läßt, wird das geschnittene Material in Rheinland-Pfalz seit drei Jahren bereits an den Straßen vorbei meistbietend an Landschaftspflegeunternehmen verkauft.

Im Saarland werden jedes Jahr mindestens 10.000 Schüttraummeter Hackschnitzel, die in Biomassekraftwerken und Heizanlagen genutzt werden könnten, an die Böschungen gehäckselt. 10.000 Schüttraummeter ersetzen 800.000 Liter Heizöl. Die regionale Wertschöpfung durch Nutzung dieser Bioenergiepotenziale im Saarland würde ausreichen um die 800.000 Euro Einsparpotenzial, die durch die beiden Bäderschließungen angedacht sind, zu erbringen, zumal das Biomassekraftwerk Warndt und neue Biomassekraftwerke in Forbach und Metz mit den anfallenden Massen beliefert werden können.

Würden Stadt und Land konstruktiv zusammen mit dem Regionalverband ein Biomassenutzungssystem ausarbeiten, um landesweit Hallenbäder mit Wärme aus Hackschnitzelheizanlagen zu versorgen und weitere Potenziale bei gemeindeeigenen Kompostieranlagen zu erschließen, sowie derzeit ungenutzte Potenziale auf Hochspannungsleitungstrassen hinzuziehen, dann könnten in großem Stil Einsparungen im Energieeinkauf bei Heizöl und Ergas erschlossen werden.

Hinzu kommt, dass der Bereitstellungsdruck für Brennholz durch die Biomassekonkurrenz sinkt und die privaten Brennholznutzer im Saarland besser und ausreichend vom Saarforst Landesbetrieb und Privatwaldbesitzern versorgt werden können, mit dem Ziel im Saarforst Landesbetrieb Arbeitsplätze zu sichern statt abzubauen!

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One Thought to “Dudweiler Zukunftsidee zum Erhalt der Freibäder in Dudweiler und Altenkessel”

  1. Endlich ein konstruktiver Vorschlag, kompliment !
    Und wenn es der Stadtverband nicht schafft solch eine Lösung umzusetzen, wir als Privatunternehmen sind gerne bereit die Hackschnitzel in unserem neuen Unternehmen einzusetzen und diese Summe an die Gemeinden zu zahlen.

    Ein nachbarschaftlicher Gruss

    Lutz Kohlbecher

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