Zwei neue Ehrenmitglieder und ein außergewöhnliches Jubiläum bei der „Harmonie“

Im Mittelpunkt des traditionellen "Ehrungsabends mit Federweißerfest" des Dudweiler Männerchors Harmonie 1896 stand die Ehrung verdienter Mitglieder und langjähriger Sänger. Zu ihnen gehörten u.a. Edith Sämann und Berthold Pitz (4. und 5. v. r.) und "Oba" Herbert Spang (5. v. l.)
Im Mittelpunkt des traditionellen "Ehrungsabends mit Federweißerfest" des Dudweiler Männerchors Harmonie 1896 stand die Ehrung verdienter Mitglieder und langjähriger Sänger. Zu ihnen gehörten u.a. Edith Sämann und Berthold Pitz (4. und 5. v. r.) und  "Oba" Herbert Spang (5. v. l.)
Im Mittelpunkt des traditionellen „Ehrungsabends mit Federweißerfest“ des Dudweiler Männerchors Harmonie 1896 stand die Ehrung verdienter Mitglieder und langjähriger Sänger. Zu ihnen gehörten u.a. Edith Sämann und Berthold Pitz (4. und 5. v. r.) und „Oba“ Herbert Spang (5. v. l.) (Foto: Fritz)

(Pressemitteilung) Im internen Terminkalender des Dudweiler Männerchors „Harmonie 1896“ nimmt der „Ehrungsabend“ eine besondere Rangstellung ein. Geht es doch darum, die Verdienste langjähriger aktiver und inaktiver Mitglieder zu gegebener Zeit zu würdigen. Bei aktuell 478 Mitgliedern, von ihnen 52 aktive Sänger, eine Aufgabe, die schon eine akribische Buchführung verlangt.

Zum diesjährigen Ehrungsabend konnte Harmonie-Vorsitzender Uwe Staub einmal mehr zahlreiche Gäste im „Sängerheim“ begrüßen, unter ihnen die Vertreter des Saarländischen Chorverbands, der Schirmherrengemeinschaft und befreundeter Vereine. Sein besonderer Gruß ging an die Adresse der „Hauptpersonen“, die es an diesem gemütlichen Abend mit dem Beinamen „Federweißerfest“ zu ehren galt. Das köstliche Getränk kam wie in den Vorjahren in Form von „Bitzler“ und „Rauscher“ vom befreundeten Weingut Breitling & Walter aus der Patengemeinde Duttweiler/Pfalz und wurde als willkommene Spende kostenlos an die Gäste ausgeschenkt!

Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft in der „Harmonie“ wurden Christine Eichbladt, Eva Müller und Reinhold Jäger geehrt, für 40 Jahre Gerd Schuler, für 60 Jahre Gisbert Zick. Seit nunmehr 30 Jahren gehören Herbert Damm und Werner Brödel zu den aktiven Sängern, seit 40 Jahren Reiner Seiler. Für die Jubilare gab es Urkunden, Ehrennadeln und Präsente, für Reiner Seiler zusätzlich eine Auszeichnung durch den Saarländischen und den Deutschen Chorverband.

55 Jahre Notenwart

Eine Ehrung der ganz besonderen Art erfuhr der aktive Sänger Herbert Spang, seit nicht weniger als 55(!) Jahren hauptamtlicher Notenwart der „Harmonie“. Was der „Oba“, wie er liebevoll von seinen Sängerkameraden genannt wird, in all diesen Jahren unverdrossen und unermüdlich geleistet hat, wissen nur Insider und brachte selbst die Oberen des Chorverbands „ehrungsmäßig“ in Verlegenheit. „So eine Ehrung ist weder beim SCV noch beim DCV vorgesehen“. Die Harmonie ließ nicht locker und stellte mit Erfolg Anträge für ihren „Oba“. Beim Bundessängertag in Püttlingen im April dieses Jahres wurde er durch Staatssekretärin Dr. Susanne Reichrath mit der Ehrenmedaille des Saarländischen Kultusministers ausgezeichnet. Seine „Harmonie“ feierte ihn u.a. mit einem großen Ständchen der Sängerkameraden und einem sehr gelungenen Liedbeitrag der Vizechorleiterin Mirijam Oster, am Klavier begleitet von Daniel Franke.

Neue Ehrenmitglieder

Seit dem Ehrungsabend 2012 hat der Männerchor zwei neue Ehrenmitglieder: Berthold Pitz und Edith Sämann. Über das Elternhaus („Krumm Stubb“, Probenlokal der Harmonie) war Berthold Pitz quasi von Geburt an mit den Sängern verbunden, saß schon als Pimpf im 2. Bass und sang kräftig mit. Späterhin war der junge Sänger und Solist auch erfolgreich in verschiedenen Ämtern im Vorstand tätig.

„Hohe Verdienste“ um den Männerchor wurden auch Edith Sämann bescheinigt. In einer beindruckenden Laudatio, zusammengestellt von Rainer Klee, kam Uwe Staub auf ihren jahrzehntelangen uneigennützigen und aufopferungsvollen Einsatz an der Seite ihres Ehemanns Georg Sämann zu sprechen, des im vergangenen Jahr verstorbenen Ehrenvorsitzenden. „Ohne unseren unvergessenen Georg und ohne Dich, liebe Edith, könnten wir heute nicht mit so großem Stolz auf unsere Harmonie blicken“.

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