Gemeinwesenprojekt für Dudweiler nicht weiter ausbremsen!

Mit einer gemeinsamen Presseerklärung reagieren die Fraktionen im Dudweiler Bezirksrat auf die Absage einer eigens für das Thema „Gemeinwesenarbeit im Stadtbezirk“ angesetzten Sondersitzung. CDU, SPD, Die Linke und FDP kritisieren neben dieser aktuellen Absage auch das generell mehr als schleppende Vorgehen der städtischen Verwaltung, was die Einrichtung eines Gemeinwesenprojekts in Dudweiler angeht.

„Seit Amtsantritt im Sommer 2009 setzen wir, die Dudweiler Bezirksratsfraktionen, uns geschlossen und einstimmig für die Einrichtung eines Gemeinwesenprojektes in Dudweiler ein. In anderen Stadtteilen, wo solche Projekte schon lange umgesetzt wurden, zeigt die Gemeinwesenarbeit beachtliche Erfolge, weshalb wir davon überzeugt sind, dass auch viele Dudweilerinnen und Dudweilerer eine solche Unterstützung verdient haben. Leider wurde unser Einsatz für ein Gemeinwesenprojekt von Anfang an von vielen Stellen der städtischen Verwaltung torpediert. Manche hielten Gemeinwesenarbeit in Dudweiler für ’nicht notwendig‘, andere verlangten vom Stadtbezirk, die Kosten für ein solches Projekt erst an anderen Stellen einzusparen. Eine Forderung, die sowohl missachtet, dass dies von keinem anderen Stadtteil verlangt wurde, als auch, dass Dudweiler bislang immer alle Sparvorgaben mehr als erfüllt hat.   Nun wird also das weitere Vorgehen verschleppt. Die für den 17.10.2012 angesetzte gemeinsame Sitzung des Bezirksrats Dudweiler und des Sozialausschusses wurde abgesagt, da ’nur wenige der eingerichteten AG´s ihre Arbeitsergebnisse mitgeteilt‘ hätten. Was dies genau bedeuten soll, wissen wir nicht. Wieso bei den Arbeitsgruppen nicht nachgefragt wurde, und wie es jetzt weitergehen soll, wissen wir auch nicht. Was wir aber wissen ist, dass diejenigen Bürgerinnen und Bürger, die ein Gemeinwesenprojekt brauchen, nicht weniger wert sind als in anderen Stadtteilen! Sollte die Stadtverwaltung die Einrichtung der Gemeinwesenarbeit in Dudweiler also weiter hinauszögern wollen, wird sie auf unseren Widerstand stoßen. Dreieinhalb Jahre warten wir darauf, dass sich in diesem Punkt etwas tut, und wir und werden uns von Seiten der Verwaltung nicht weiter ausbremsen lassen.“

Für die genannten Fraktionen im Dudweiler Bezirksrat, vertreten durch:

Rainer Dorscheid (CDU), Daniela Wickmann-Eisinger (SPD), Gabriele Ungers (Die Linke) und Tobias Raab (FDP).

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One Thought to “Gemeinwesenprojekt für Dudweiler nicht weiter ausbremsen!”

  1. Marquis de Sud

    Zu jenen,die sich so hochtrabend „Stadtrat nennen, die uns aber nur hinters Licht führen wollen.
    Es wundert Uns, gelinde gesagt, wie ruhig und gelassen die Bewohner dieses malerischen Örtchens die Schikanen der Saarbrücker Schergen und Büttel hinnehmen.
    Merkt denn wirklich niemand, das wir hier immer als Sündenbock herhalten müssen?
    Das es in der Aussage der geistlosen Saarbrücker Büttel immer Dudweiler ist, dass angeblich für höhere Kosten und all das geistlose andere Gewäsch das zwischen ihren Zähnen hervorquillt, verantwortlich gemacht wird?
    Da es anscheinend niemand wagt, die Wahrheit auszusprechen, tue ich es hiermit.

    Es sind Lügner.
    Von der schlimmsten hinterhältigsten Sorte.
    Sie stellen uns, jeden von uns, als dumm und ignorant hin hin dabei sind sie es die dumm und ignorant sind.
    Wir sind selbst verantwortlich, wenn wir uns das gefallen lassen.
    Und daran ändert auch das gemeinschaftliche Vorgehen unseres Bezirksrates nichts.
    Für die Saarbrücker, sind das doch nur erbärmliche Schießbudenfiguren die mal kurz bellen wenn sie getroffen werden und dann wieder wie Marionetten alles tun was Saarbrücken ihnen vorschreibt.
    Aber irgendwo sind wir es selbst schuld.
    Fast niemand zeigt mehr Intresse, alle sind politisch in Agonie verfallen, es gibt keinen Zusammenhalt mehr.
    Wir rennen stumpfsinnig herum und selbst unsere Rechfertigungsversuche sind lahm.
    Ein Bezirksrat der wirklich was erreichen will, sollte auf unser Recht zu demonstrieren hinweisen, die Leute mobilisieren und die Saarbrücker so oft wie möglich ärgern, anstatt katatonische Schriften zu verfassen um anschließend wieder in Bedeutungslosigkeit zu versinken.

    Tut endlich mal was.

    Tut etwas, das Wirkung zeigt!

    Überlaßt es nicht solchen gesellschaftlichen Auswüchsen wie braunen oder ultraroten, denn dann wird man uns mit solch stupid-verseuchten Zwergen gleichsetzen, die beachtet werden, weil sie ihr ungewaschenes Maul am weitesten aufreißen.

    Mesdames et Messieurs

    Marquis de Sud

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