Dudweiler Frisörin kämpft um ihren guten Ruf

Frisörin Silke Nonnweiler (Foto: Silke Nonnweiler)
Frisörin Silke Nonnweiler (Foto: Silke Nonnweiler)
Frisörin Silke Nonnweiler (Foto: Silke Nonnweiler)

Wenn die Gerüchteküche erst einmal so richtig brodelt, wird es schwer die Flut von Halbwahrheiten und Vermutungen zu bremsen. Sie verbreiten sich oft wie ein Lauffeuer – in der Regel um einiges schneller, als die eigentliche Wahrheit. Und Gerüchte haben die gemeine Angewohnheit, sich hartnäckig zu halten.

Diese Erfahrung musste auch Frisörin Silke Nonnweiler aus Dudweiler machen. Vor einiger Zeit hat sie ihr altes Frisörlokal in der Saarbrücker Straße, Ecke Rathausstraße gegen ein neues, kleineres Geschäft neben ihrer Wohnung eingetauscht. Ursache für den Umzug waren nach Angaben von Silke Nonnweiler Streitigkeiten mit dem alten Vermieter. Doch mit dem Umzug hat die Gerüchteküche angefangen zu brodeln: Immer wieder hört sie, dass sie komplett geschlossen habe oder sogar gar nicht mehr arbeiten dürfe. Gerüchte, die nicht nur ihre wirtschaftliche Existenz beschädigen, sondern auch emotional ihre Spuren hinterlassen.

Ausdauernd – nicht nur im Kampf gegen üble Gerüchte

Dabei ist die 38-jährige eine Powerfrau, wie unlängst in einem Beitrag der Saarbrücker Zeitung nachzulesen war. Denn wenn sie abends nach einem langen Arbeitstag Kamm und Schere zur Seite legt, schlüpft sie in ihre Laufschuhe und trabt los. Vor allem die langen Strecken haben es ihr angetan – ihr persönlicher Rekord liegt bei 112 Kilometern.

Klein, aber fein: Das neue Frisörstudio von Silke Nonnweiler im Alten Stadtweg. (Foto: Silke Nonnweiler)
Klein, aber fein: Das neue Frisörstudio von Silke Nonnweiler im Alten Stadtweg. (Foto: Silke Nonnweiler)

Aber während solche sportlichen Hochleistungen dem Marathon-Wirtschaftsminister Heiko Maas gerne als Ausdauer-Bonus angerechnet werden, führt es bei Silke Nonnweiler genau zum Gegenteil: Wo nehme die Frau nur die Zeit für dieses Hobby her. Das neueste Gerücht lautete, dass sie sich nur noch ums Laufen kümmere und deshalb ihr Ladenlokal in der Saarbrücker Straße verloren hätte.

„Hallo! Geht’s noch?“ reagiert die 38-Jährige empört auf diese Gerüchte. „Ich habe mein Geschäft nicht verloren, ich bin nur umgezogen“, stellt sie noch einmal klar. Und ihr Geschäft stehe weiterhin für alle offen – aber es sollte auch akzeptiert werden, was sie in ihrer Freizeit tut. Eigentlich hofft sie nur, dass endlich wieder Frieden einkehrt und sie in Ruhe ihre Arbeit machen könne.

 

 

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3 Thoughts to “Dudweiler Frisörin kämpft um ihren guten Ruf”

  1. Baldes Susanne

    Ich bin entsetzt!!!!! Wer möchte Silke sooo schaden????? Sie ist eine gute Friseurin, ein ganz lieber Mensch, sie hat sich alles, was sie erreicht hat selbst erarbeitet, vom Lädchen bis zum Laufen und sie hat all`diesen Neid und diese Missgunst nicht verdient!!!!!!!! Ich kann nur sagen: Ich steh`zu Dir Silke und Du hast meinen Respekt!

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  2. Robiné Michaela

    Man, man das ist typisch Dudweiler, kann man sich nicht um den eigenen Dreck vor der Haustür kehren. Als Selbständige/er ist es dich sowieso schon schwer!

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  3. K.W.P.

    Das ist noch die harmlosere Variante der Dudweilerer Klatsch-Artillerie. Wenn sich hier erst einmal eingeschossen wurde, geraten die Salven nicht selten in die Nähe des Rufmords.

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