72 mal persönliche Bestzeit für Dudweiler Nachwuchs bei überregionalem Schwimmfest

DJK-Schwimmer im Becken (Foto: Verein)
DJK-Schwimmer im Becken (Foto: Verein)
DJK-Schwimmer im Becken (Foto: Verein)

(Pressemitteilung) Mit tollen Leitungen präsentierten sich die Schwimmer der DJK Dudweiler auf dem 46. Nationalen Schwimmfest des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs am 29. und 30. September 2012 im Monte-Mare Freizeitbad.

Die gute Form der 18 angetretenen Athleten aus Dudweiler wird in der Bilanz von 72 persönlichen Bestzeiten bei 83 Starts sehr deutlich. Nach den Starts über die Sprint-Strecken am vorangegangenen Wochenende in Zweibrücken wurde nun bei den Jugendlichen der Schwerpunkt auf die 100m- und 200m-Strecken gelegt. Die starke Konkurrenz, die aus Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden und Hessen angereist war, sorgte für einen spannenden Wettkampf.

Zahlreiche Medaillen – Saarlandrekord knapp verpasst

Erfolgreiche Medaillenjäger waren an diesem Wochenende Max und Paul Seifert, Evelyn Lukacs, Anna Apushkinskaya und Tim Rothermel. Max (Jahrgang 2003) stand nach allen Starts auf dem Siegerpodest und konnte sich über vier Gold- und eine Silbermedaille freuen. Er dominierte seine Altersklasse und schlug nur über die 50m Brust als Zweiter an. Für eine Überraschung sorgte er über die 100m Lagen. Hier verfehlte er in 1:27,99 min nur um drei Zehntelsekunden den Saarländischen Rekord seiner Alterklasse.

Sein Bruder Paul (2000) konnte über 200m Lagen in 2:54,22 min und über 200m Rücken in stolzen 2:43,74 min jeweils die Bronzemedaille in seinem Jahrgang gewinnen. Die Standortbestimmung fiel auch für Evelyn Lukacs (1997) positiv aus. Sie zeigte eine erwartet gute Form und ließ der Konkurrenz über 200m Lagen in 2:27,18 min und über 100m Rücken in 1:03,51 min keine Chance. Als jüngste Teilnehmerin aus Dudweiler konnte Anna Apushkinskaya (2004) Erfahrungen außerhalb des Saarlandes sammeln und sicherte sich über 50m Brust in 0:59,07 min – das erste Mal unter der Minutengrenze – die Silbermedaille. Tim Rothermel (1993) schwamm seine beste Leistung über 100m Freistil mit persönlicher Bestzeit in 1:02,32 min und konnte als Ältester im Team in seiner Nebenlage über 200m Brust glücklicherweise die Bronzemedaille holen.

Für Josephine Stättler (1999) hat sich das Training mit tollen Leistungen, vor allem über 200m Lagen in 3:06,26 min und 100m Freistil in 1:15,39 min, bezahlt gemacht. Ihre Trainingspartnerin Anne Riemer (1999) musste verletzungsbedingt am Samstag aussetzen. Hoch motiviert quälte sie sich am Sonntag doch noch ins Wasser und schwamm trotz widriger Bedingungen dreimal Bestzeit, gekrönt von 100m Brust in 1:35,84 min.

Zahlreiche „Premieren“

Das erste Mal 100m Schmetterling bewältigte Ilya Zaveryachev. Er zeigte ein konstantes Niveau über alle Starts hinweg und schwamm seine stärkste Leistung an über 200m Rücken in 3:24,91 min. Annika Braun (1998) und Jessica Maul (1998) finden sich nach längerer Abstinenz wieder im Wettkampfgeschehen ein und lieferten ein ordentliches Ausgangsniveau für den weiteren Saisonverlauf. Martin Opitz (2003) schwamm bei seinen beiden Starts jeweils persönliche Bestzeit und blieb über 50m Rücken in 0:54,42 min erstmalig unter einer Minute. Seine Schwester Clara (2001) untermalte über 200m Freistil in 3:33,49 min ihre aufstrebenden Leistungen mit einer Verbesserung von etwa 30 Sekunden gegenüber ihrer vorherigen Bestzeit.

Das erste Mal bestritt auch Till Seydel (2002) die 200m-Strecke über 200m Freistil in 3:52,14 min und konnte damit sehr zufrieden sein. Sein Jahrgangskollege Johannes Niegisch (2002) schwamm seine beste Leistung über 100m Rücken in 1:45,95 min sieben Sekunden Bestzeit und macht Hoffnung für die kommenden Wettkämpfe. Evgenij Kruse (2000) war trotz Entschlossenheit im Wettkampf und ordentlicher Leitung über 50m Rücken nicht ganz mit seinen Leistungen zufrieden und findet dadurch Ansporn für die Zukunft. Bei ihrer ersten Wettkampfteilnahme galt es für Denis Riumin (2001) und Igor Eratkin (2000), Erfahrungen zu sammeln. Beide präsentierten sich aber schon gut und motiviert. Denis schwamm gute 2:04,93 min über 100m Brust und Igor über 50m Rücken gute 0:49,94 min.

Zusammen mit den anderen Vereinen der Schwimmstartgemeinschaft (SSG) Saar Max Ritter konnte auch der erste Platz im Medaillenspiegel errungen werden, sodass man alles in Allem auf ein prima Wochenende zurückblicken kann. Die Trainer sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden und bereiten ihre Schwimmer in den nächsten knapp sechs Trainingswochen gezielt auf die Winter-Saarlandmeisterschaften auf der Kurzbahn vor. Bevor diese vom 9. bis 11. November stattfinden, steht noch ein viertägiges Trainingslager in Weiskirchen auf dem Plan.

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