Erster Square Dance Club des Saarlandes trifft sich im Jägersfreuder Gasthaus Holzhauser

Im Saarland gibt es mit den Joyhunters den ersten Square Dance Club. Für alle Interessierte gibt es Schnupperabende am 21. und 28. August in Saarbrücken-Jägersfreude.

(Pressemitteilung) Zugegeben, im ersten Moment mag es hierzulande etwas seltsam erscheinen, gestandene Frauen und Männer in Pettycoat und Westernhemden anzutreffen. Doch es scheint Spaß zu machen, diese Sache mit dem Square Dance. Wie wäre es sonst zu erklären, dass sich alleine in Deutschland 400 Clubs gegründet haben, die dieser Form des traditionellen Tanzes aus den USA frönen. Jetzt gibt es auch im Saarland einen Club, der sich „Joyhunters“ nennt. Die „Spaßjäger“ treffen sich jeden Dienstag ab 20 Uhr in Saarbrücken-Jägersfreude.

Angefangen hat alles Ende 2011.Im Saarland gab es bislang keinen Square-Dance-Club, höchstens Kurse in diversen Sport- und Tanzvereinen. Anfänglich gab es fünf Tänzer, die sich das Gasthaus Holzhauser in Saarbrücken-Jägersfreude zum Treffpunkt aussuchten. Mittlerweile ist die Gruppe der tanzfreudigen Menschen deutlich größer geworden. Natürlich freut man sich über neue Mitglieder. Dennoch sind die Abende der Joyhunters keine öffentlichen Veranstaltungen. Vielmehr ist Fleiß angesagt, wenn man Squaredancer werden will. 68 Figuren muss man spontan beherrschen, bis man durch eine Prüfung graduiert wird und somit an den Treffen der Clubs weltweit teilnehmen darf. Natürlich bieten auch die Joyhunters in Jägersfreude diese Ausbildung an und bereits im vergangenen Juni konnte man den ersten drei Tänzerinnen und Tänzern gratulieren, die ihre „Graduation“ mit Bravour bestanden.

Auch die Kleiderordnung ist schnell erklärt. Schließlich kommt der Squaredance aus den USA und stellt eine Mischung aus den Volkstänzen der verschiedenen Einwanderergruppen dar. Jeweils zwei Tanzpaare schließen sich zu einem „Square“ – einem Quadrat – zusammen und tanzen Figuren nach Anweisungen des so genannten „Callers“. Square Dance ist weltweit verbreitet und hat in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg seinen Siegeszug angetreten.

Spontane Choreographien

Wenn man einer geübten Tanzgruppe zuschaut, denkt man unwillkürlich an eintrainierte Choreografien. Doch das, was man sieht, ist das spontane Ergebnis dessen, was sich der Caller ausgedacht hat. Bei den Joyhunters hat diese Rolle Marc Meidinger übernommen, der seit rund 14 Jahren Erfahrung im Square Dance gesammelt hat. Als Absolvent der Caller-Schule in Dachau leitet er schon längere Zeit eine Gruppe in Baumholder und ist von diversen Veranstaltungen der Szene bekannt.

Aber man will unter den Squaredancern natürlich kein Geheimbund bleiben. Daher veranstaltet man in regelmäßigen Abständen sogenannte „Open House“-Veranstaltungen, bei denen Gäste willkommen sind. Am Dienstag 21. und Dienstag, 28. August ist es in Jägersfreude soweit: Ab 20 Uhr sind Gäste willkommen, sich über die Aktivitäten des Clubs zu informieren und vielleicht sogar selbst erste Schritte zu wagen.

Jeder kann es lernen

Wer aber ist überhaupt für den Square Dance geeignet?. „Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, fast jeder kann Square Dance lernen, es ist an kein Alter gebunden, von 10 Jahren bis…“ erklärt Clubpräsidentin Gisela Welsch. Und weiter: „Es ist Bewegung und Spaß, offen für Singles oder Paare. Unwichtig ist auch das bisherige Tanzvermögen oder ein besonderes Rhythmusvermögen.“ Doch Square Dance bedeutet weit mehr als Tanzen. Vielmehr ist das Thema Gemeinschaft und Freundschaft zentraler Punkt. Kontakte weit über die Grenzen der eigenen Heimat zu knüpfen ist daher leicht. Schließlich pflgen die 400 Clubs in Deutschland untereinander regen Kontakt.

Open House – Schnupperabend des Square Dance Club Joyhunters am 21. und 28. August, ab 20 Uhr; Gasthaus Holzhauser, Hauptstraße 122, Saarbrücken Jägersfreude. Infos und aktuelle Termine auch unter http://joyhunterssdc.npage.de

 

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