FDP Dudweiler: Pläne zum Dudweiler Sonderstatus an Dreistigkeit nicht zu überbieten!

Joost Raue, Tobias Raab und Gerd Kiefer von der Dudweiler FDP (Foto: Partei)
Joost Raue, Tobias Raab und Gerd Kiefer von der Dudweiler FDP (Foto: Partei)
Joost Raue, Tobias Raab und Gerd Kiefer von der Dudweiler FDP (Foto: Partei)

(Pressemitteilung) Die FDP Dudweiler nehmen mit deutlichen Worten Stellung zu den Plänen von Charlotte Britz und ihrer Stadtverwaltung, den Dudweiler „Sonderstatus“ abzuschaffen. „Das Vorhaben ist inhaltlich falsch und die Art und Weise des Vorgehens ist eine Frechheit gegenüber den Vertreterinnen und Vertretern der Dudweiler Bürger im hiesigen Bezirksrat“, so Tobias Raab, Ortsvorsitzender der FDP Dudweiler und stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Saarbrücken Stadt. „In den vergangenen Jahren hat Frau Britz mit ihren rot-rot-grünen Abnickern in der Stadtverwaltung und im Stadtrat die Attraktativität des Stadtbezirks Dudweiler systematisch zu torpedieren versucht. Sie hat Dudweiler bei der Ansiedlungspolitik vernachlässigt, ein vom Bezirksrat lange gefordertes Gemeinwesenprojekt, wie es in anderen Stadtbezirken Standard ist, blockiert und die hiesige Bibliothek in einen qualitativ und quantitativ nicht vergleichbaren Kultur- und Lesetreff umwandeln lassen“, so Raab.

„Nachdem sie den Sonderstatus durch derlei Maßnahmen bereits schmerzlich ausgehöhlt hat, will sie ihn nun komplett streichen um angebliche 450.000 Euro im Jahr zu sparen. Dabei hat der Stadtbezirk Dudweiler in den vergangenen Jahren alle ihm auferlegten Sparziele erfüllt und sogar übertroffen. Bereits in den vergangenen Jahren mussten wir im Übrigen feststellen, dass vorgegaukelte Einsparungen letztlich nur Verlagerungen in den Stadtkern waren. Die Mitarbeiter der Bezirksverwaltung werden nicht einfach entlassen werden können, uns ist demnach schleierhaft wie Frau Britz überhaupt auch nur in die Nähe dieser ominösen 450.000 Euro kommen will“, stellt Raab die Sparabsichten der Oberbürgermeisterin in Frage. „Wenn sie wirklich den städtischen Haushalt sanieren wollte, dann müsste sie einsehen, dass ein Festhalten am 350 Mio. Euro teuren Tunnel nicht machbar ist. Auch müsste sie akzeptieren, dass eine Stadt, die derart pleite ist wie Saarbrücken, kein Bundesligastadion für einen Drittligisten zu finanzieren hat. Wer aber bei diesen Projekten hunderte Millionen Steuergelder verschleudert, und gleichzeitig bei bürgernaher Verwaltung einige hunderttausend Euro einsparen will, dem geht es scheinbar nicht um die Haushaltssanierung, sondern vielmehr darum, sich unliebsamer Kritiker zu entledigen“, resümiert Raab. „Mut und Liebe“ sei der Slogan von Britz im OB-Wahlkampf gewesen. „Statt mit derart nichtssagenden Slogans zu werben und im Wahlkampf über die Feste unseres Stadtbezirks zu stolzieren hätte Frau Britz den Bürgerinnen und Bürgern unseres Stadtbezirks besser reinen Wein über ihre wahren Absichten einschenken sollen“, so Raab abschließend.

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