Deutsch-ruandischer Jugendaustausch in Dudweiler

Die deutschen Teilnehmer des Jugendaustausches 2010 bei ihrem Besuch in Ruanda (Foto: Kirchenkreis Saar-Ost)
Die deutschen Teilnehmer des Jugendaustausches 2010 bei ihrem Besuch in Ruanda (Foto: Kirchenkreis Saar-Ost)
Die deutschen Teilnehmer des Jugendaustausches 2010 bei ihrem Besuch in Ruanda (Foto: Kirchenkreis Saar-Ost)

In der Zeit vom 26. Juni bis zum 17. Juli 2012 findet im Kirchenkreis Saar-Ost, zu dem auch Dudweiler gehört, die zweite deutsch-ruandische Jugendbegegnung statt. Die zehn Teilnehmer und Teilnehmerinnen – fünf davon aus Ruanda – werden sich mit den Unterschieden der Lebenswirklichkeit in Deutschland und Ruanda, mit Genderfragen, der Klimaveränderung, erneuerbaren Energien sowie nachhaltiger Waldwirtschaft beschäftigen.

Die Gäste aus Ruanda sollen in den drei Wochen allerdings auch das Saarland und Umgebung kennenlernen und ihnen soll die deutsche Geschichte  und Kultur nahegebracht werden. Auf dem Programm stehen Stadtbesichtigungen, ein Ausflug zur Uni Koblenz oder auch ein Tagesausflug an den Bostalsee.

Informationen und Hintergründe dieser Partnerschaft des Kirchenkreises Saar-Ost mit der Diözese Butare der Anglikanischen Kirche in Ruanda gibt es auf der Homepage http://kirchenkreis-saarost-butare.chapso.de/.

Wer an dem Jugendaustausch mitarbeiten möchte, ist herzlich eingeladen, sich zu beteiligen. Möglichkeiten dazu gibt es bei der Sitzung des Arbeitskreises am 27. Juni 2012 um 19:00 Uhr in der Kreuz-Kirche in Herrensohr (Johannesstraße) und beim diesjährigen Partnerschaftsgottesdienst am 7. Juli 2012 um 18:00 Uhr in
der Heilig-Geist-Kirche in Dudweiler Süd mit anschließendem gemütlichen Beisammensein.

Partnerschaft seit 1985

Der Kirchenkreis Saar-Ost unterhält seit 1985 eine Partnerschaft zu der Diözese Butare der Anglikanischen Kirche in Ruanda. Der zwischen den Partner abgeschlossene Partnerschaftsvertrag beinhaltet unter anderem die gegenseitige Teilnahme an der Lebenswirklichkeit der Partner. Dem wurde in der Vergangenheit Rechnung getragen durch gegenseitige Partnerschaftsbesuche. Im Jahr 2009 haben die Veranwortlichen damit begonnen, Jugendbegegnungen zu organisieren. Damals waren es fünf ruandische junge Leute des  Kirchenkreises, die zusammen mit fünf jungen Leuten aus unserer Region ein einwöchiges Jugendcamp durchführten. In der übrigen Zeit des dreiwöchigen Aufenthaltes waren sie in Familien untergebracht und konnten Kultur, Geschichte und Land kennen lernen. Im Jahr darauf organisierten die Ruander ein Treffen in Butare und fünf junge Leute aus unserem Kirchenkreis konnten hautnah die afrikanische Lebenswirklichkeit erfahren. (Pressemitteilung von R. Burkart – redaktionell bearbeitet)

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