„Aus ökologischen Gründen muss niemand am Leitungswasser sparen“

Im Wasserwerk Rentrisch fördern die Saarbrücker Stadtwerke Trinkwasser für die Landeshauptstadt Saarbrücken
Im Wasserwerk Rentrisch fördern die Saarbrücker Stadtwerke Trinkwasser für die Landeshauptstadt Saarbrücken
Im Wasserwerk Rentrisch fördern die Saarbrücker Stadtwerke Trinkwasser für die Landeshauptstadt Saarbrücken

(Pressemitteilung der Stadwerke Saarbrücken) „Nahrungssicherheit und Wasser“ lautet das Motto des diesjährigen Weltwassertags (22.3.2012), mit dem die Vereinten Nationen auf die zum Teil problematische Situation von Trinkwasser- und Gewässerschutz in der Welt aufmerksam machen.

„Aus ökologischen Gründen müssen die Menschen hierzulande nicht am Wasser aus der Leitung sparen“, so Dipl.-Ing. Peter Flohr, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Saarbrücken AG. Während in vielen Teilen der Welt Wasser ein knappes Gut ist und nach sorgsamem Umgang verlangt, hat zu geringer Wasserverbrauch in Deutschland negative Konsequenzen: In den vergangenen Jahrzehnten ist der Verbrauch in Deutschland auf täglich etwa 122 Liter pro Person gesunken. Das bleibt nicht ohne Folgen auf das Kanalsystem. Peter Flohr: „Speziell in Abwasserleitungen müssen wir zum Teil nachspülen, damit wir den Abfluss gewährleisten können.“ Wird das nicht gemacht, bilden sich Säuren, die die Rohre schädigen. Auch durch die Leitungsnetze für Trinkwasser muss eine bestimmte Menge an Wasser fließen, um die hygienischen Vorgaben einzuhalten, egal ob der Verbraucher es abzapft oder nicht.

Das Trinkwasser in der hohen Qualität wie bei uns ist nicht selbstverständlich. In vielen Teilen unserer Erde herrscht ein eklatanter Mangel an sauberem Wasser. Was bei uns einfach so selbstverständlich und zu jeder Zeit aus dem Hahn sprudelt, ist dort ein kostbares und rares Gut. In Saarbrücken ist die Versorgung mit Trinkwasser grundsätzlich gesichert. Die wichtigste Quelle für die Trinkwassergewinnung in unserer Region ist Grundwasser aus den Gewinnungsgebieten St. Arnual, Scheidter Tal und aus dem Bliestal. Dabei muss das oberste Ziel sein, den Wassergebrauch und die natürliche Regenerationsfähigkeit des Ökosystems vor Ort miteinander in Einklang zu bringen. In der Vergangenheit wurden Maßnahmen zum Schutz und zur Erhaltung der Grundwasserbrunnen und der Grundwasserqualität ebenso durchgeführt wie die ständige Anpassung der Trinkwasseraufbereitung an die sich verändernden Rohwasserinhaltsstoffe und Vorgaben aus der Trinkwasserverordnung. Besonders wichtig ist uns eine nachhaltige Wasserversorgung, auch für kommende Generationen.

Peter Flohr: „Unsere Investitionen in Infrastrukturen sind auf Jahrzehnte angelegt. Damit betreiben wir wirksamen Trinkwasser- und Gewässerschutz und leisten Daseinsvorsorge für Bürger und Wirtschaft in der Landeshauptstadt Saarbrücken. Der Aufwand lohnt sich: Unser Trinkwasser genügt höchsten Ansprüchen.“

Mit Youtube ins Wasserwerk Rentrisch

Ab sofort zeigen die Saarbrücker Stadtwerke auf ihrem Youtube-Kanal unter www.youtube.com/StadtwerkeKonzern einen Film zum Thema Wassergewinnung, Wasseraufbereitung und Wasserlieferung am Beispiel des Wasserwerks Rentrisch. Besonders interessant ist die darin gezeigte Reinigung des Hochbehälters Gehlenberg, der zwischen Dudweiler und Rentrisch liegt. Er ist der größte der insgesamt 21 Wasserspeicher, die die Saarbrücker Stadtwerke zur Wasserversorgung nutzen.

Weitere Infos rund um das Thema Trinkwasser im Saarland gibt es auch ab sofort unter www.trinkwasser-im-saarland.de.

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