Brummi fahren statt Hartz IV

Wie passt das zusammen: Trotz sinkender Arbeitslosigkeit sind im Saarland immer noch knapp 33.000 Männer und Frauen ohne Job. Gleichzeitig gibt es aber zahlreiche Unternehmen, die händeringend nach Personal suchen. Zum Beispiel aus der Logistik-Branche, wie der Saarländische Rundfunk heute berichtete.

LKW (Foto: obs / DPD)
LKW (Foto: obs / DPD)

Ein Blick in das Stellenportal der Arbeitsagentur offenbart es: 20 Seiten Stellenangebote für Berufskraftfahrer – LKW-, Bus- und Auslieferungsfahrer. Die Branche sorgt sich um den Nachwuchs. Zahlreiche Stellen sind unbesetzt. Auch Ausbildungsplätze gäbe es mehr als genug – sowohl für Schulabgänger, als auch für Umschüler in hohem Alter. Gehalt und Arbeitsbedingungen sind mittlerweile auch sehr attraktiv, insbesondere weil die Firmen es sich nicht mehr erlauben können, ihre Fahrer zu vergraulen. Der nächste Arbeitgeber würde bereits um die Ecke warten.

Wie kann es da sein, dass es immer noch so viele Arbeitslose gibt, während gleichzeitig durchaus attraktive Stellen unbesetzt bleiben? Eine Frage, die uns insbesondere auch in Dudweiler berührt. Zwar liegen keine aktuellen Arbeitsmarkt-Statistiken speziell für unseren Ort vor – in der Vergangenheit lag die Arbeitslosigkeit in Dudweiler aber stets über dem saarländischen Durchschnitt.

Vielleicht ist ja der ein oder andere darunter, der sich eine Karriere als Berufskraftfahrer vorstellen kann. Der Landesverband des Verkehrsgewerbes hilft hier gerne weiter und vermittelt Praktika und Ausbildungsplätze.

Weitere Informationen gibt es bei SR-online.de oder direkt beim Landesverband für Verkehrsgewerbe.

 

 

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3 Thoughts to “Brummi fahren statt Hartz IV”

  1. Fahrer

    Zitat :
    „Gehalt und Arbeitsbedingungen sind mittlerweile auch sehr attraktiv….“

    Wer so was von sich gibt, der sollte dass mehrheitlich belegen können – ich bin sehr gespannt wie der Autor das bewerkstelligen will – lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

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  2. Thomas Braun

    Okay – mein Fehler: Die Aussage müsste im Konjunktiv stehen und sich auf den Landesverband des Verkehrsgewerbes beziehen, der im Prinzip behauptet, dass der schlechte Ruf der Branche heute nicht mehr zutrifft.

    Aber deswegen gibt es hier ja die Kommentar-Funktion, dass auch andere Ansichten mitgeteilt werden können.

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  3. Fahrer

    Gut, damit kann man Leben.
    Allerdings halte ich die Aussage dennoch für Falsch bzw. unwahr, denn sie zielt nur darauf ab, neue unerfahrere
    Mitarbeiter zu rekrutieren, die sich bisher kein Bild von der obigen Tätigkeit machen konnten.
    220 – 320 reelle Arbeitsstunden / Monat bei Bruttopauschallöhnen von 1800 – 2400 Euro sind die Regel und nicht die Ausnahme.
    Wer da von „sehr attraktiv“ spricht, meint sicher keine hier lebenden und hier Steuern zahlenden Mitarbeiter.
    Sehr gerne kann jedoch der Landesverband des Verkehrsgewerbes mich eines bessenen belehren und mir
    belegbare Fakten von Güterkraftverkehrsunternehmen zukommen lassen.

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