Parken auf dem „Alten Markt“ – es war einmal – oder doch Zukunftsmodell?

Auf der Homepage www.zeitensprung.de gibt es einige Bilder von Dudweiler aus dem Zeitraum zwischen 1950-1960. Eines der Bilder zeigt auch die aktuell praktizierte Variante des Parkens auf dem Marktplatz. Ist diese Vergangenheit endgültig vorbei oder vielleicht doch nochmal ein Zukunftsmodell für Dudweiler?

Dudweiler Markt, Ecke Saarbrücker- zu Beethoven-Straße. (C) www.zeitensprung.de
Dudweiler Markt, Ecke Saarbrücker- zu Beethoven-Straße. (C) www.zeitensprung.de

 

Mit diesem Themenfeld befasst sich auch unsere aktuelle (natürlich nicht repräsentative) Umfrage:

Was denken Sie? – Wie finden Sie die Idee, die Fußgängerzone offiziell für den Verkehr freizugeben?
Wir sind gespannt auf das Ergebnis. Gerne können Sie uns auch hier Ihre ganz persönliche Meinung als Kommentar hinterlassen.

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2 Thoughts to “Parken auf dem „Alten Markt“ – es war einmal – oder doch Zukunftsmodell?”

  1. Jan Selmer

    Was hier beim argumentativen Rückgriff auf die Verhältnisse der 1950-60er unterschlagen wird, ist die sehr unterschiedliche Fahrzeug- bzw. Verkehrsdichte im Verhältnis zur heutigen Situation, vgl. die anderen Bilder auf http://www.zeitensprung.de/dudweiler.html
    Als gelegentlicher Besucher empfinde ich die doch relativ stark befahrene Durchfahrtsstraße durch den Ortskern von Dudweiler sowohl in Hinblick auf die Schadstoff- wie auch Geräuschemissionen als sehr nachteilig- kurz: es ist laut und stinkt und lädt daher kaum zum Verweilen ein. Daß eine Aufhebung der Fußgängerzone zu einer Belebung führen würde, halte ich für einen Trugschluß, jedenfalls wäre die Belebung wohl kaum der wünschenswerten Art. Etwas weit dahergeholt erscheint mir auch der Vergleich zu Speyer – das sind doch recht andere Verhältnisse. Warum nicht das nahe gelegenere Saarbrücken heranziehen – dort kann von wohl kaum von einem Absterben der Innenstadt infolge der Einrichtung weitläufigerer Fußgängerzonen die Rede sein, im Gegenteil. Mein Vorschlag: Schafft zusätzlichen Parkraum am Ortsrand und benutzt mehr ÖPNV und Fahrräder! Mehr Verkehr führt heutzutage nicht mehr zu einer Attraktivitätssteigerung von Ortskernen, das entspricht eher der Mentalität der Wirtschaftswunderjahre und aus der Zeit stammen auch viele der großen stadtplanerischen Sünden…

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  2. Thomas Braun

    Hallo Herr Selmer,

    zunächst einmal Danke für Ihren Kommentar. Nur wenn möglichst viele unterschiedliche Meinungen und Blickwinkel zu einem Thema zusammenkommen, kann ein sinnvoller Entscheidungsprozess angestossen werden.

    Ich gebe zu, die Verhältnisse in Speyer nicht zu kennen, sondern mich hier auf den Kommentar eines „Fachmannes“ zu verlassen. Was ich aber beurteilen kann, ist, dass Saarbrücken aus meiner Sicht kein adäquater Vergleich für die Dudweiler Fußgängerzone ist.

    Denn hier ist die Fußgängerzone zugleich auch eine richtige Shoppingmeile, die mit attraktiven Geschäften zum Verweilen einlädt und in der man gut und gerne mal ein paar Stunden verbringen kann.

    In Dudweiler ist die Situation jedoch eine andere. Das Gewerbe im Dorf ist vor allem geprägt von den Geschäften, in denen man nur kurze Erledigungen zu tun hat – kein stundenlanges Flanieren und Verweilen. Insofern wäre es, um das Gewerbe in Dudweiler zu unterstützen und auch den Bedürfnissen der Bürger nachzukommen – nicht verkehrt, den Bürgern, die mit dem PKW anreisen auch günstige und nahegelegene Parkgelegenheiten anzubieten. Jedoch ist Dudweiler in der Nähe des Ortskerns so eng gebaut, dass es kaum möglich scheint, weitere Parkmöglichkeiten außerhalb der Fußgängerzone zu schaffen. Insofern wäre es sicherlich nicht verkehrt, zumindest einmal über Alternativen nachzudenken (oder einfach mal anzutesten: ein halbes Jahr testen, danach Fazit ziehen…). Das würde keinem weh tun und würde zeigen, dass etwas geschieht.

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